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Kreis Pinneberg : Kreispolitiker sind pro Olympia in Hamburg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ausschussmitglieder stimmen für Spiele in der Hansestadt und der Metropolregion. Veranstaltung sei gut für die regionale Wirtschaft.

von
erstellt am 14.Feb.2015 | 18:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport beschloss während seiner Sitzung am Donnerstagabend einstimmig einen Antrag zur Unterstützung der Hamburger Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele. Damit empfiehlt der Ausschuss dem Kreistag in seiner Sitzung am Mittwoch, 25. Februar, ein deutliches „Ja“ für die Spiele in Hamburg zu beschließen.

Ein Zuschlag für die Hansestadt würde erhebliche Entwicklungschancen für den Kreis Pinneberg darstellen, heißt es in dem Antrag der CDU-Fraktion, dem sich die anderen Fraktionen anschlossen. „Es bestehen Chancen für den Sport und Möglichkeiten zu Investitionsprogrammen für unsere Infrastruktur und zur Stärkung unserer regionale Wirtschaft“, formulierten Kreistagsmitglieder von CDU, SPD, Grüne, FDP und Kreiswählergemeinschaft (KWGP). „Das ist ein tolles Zeichen“, sagte Kerstin Seyfert (CDU), Ausschussvorsitzende.

Kritik gab es im Vorfeld der Abstimmung von Gerald Hinz von der Fraktion Die Linke und Piraten. „Die höchste Entscheidungsgewalt hat der Bürger, nicht die Politik oder Verwaltung“, sagte er. Eine Positionierung des Kreistags zu dem Thema würde die Entscheidung der Bürgerbeteiligung in Hamburg vorweg nehmen. „Also wenn ich Hamburger wäre, dann würde mich doch interessieren, wie das Umland die Sache sieht“, erwiderte Dietrich Anders (SPD). Auch Tobias Löffler (CDU) sprach sich für einen Beschluss pro Olympia aus: „Es ist wichtig, ein symbolisches Ja nach Hamburg zu schicken und es ist wichtig, das nicht erst nach dem Bürgerentscheid zu tun.“ Vorsitzende Seyfert wies darauf hin, dass sowohl das Land Schleswig-Holstein, als auch Niedersachsen sich für Spiele in der Region ausgesprochen haben. „Im Norden gibt es schon eine große Einheit pro Spiele, ich hoffe, dass wir alle mit einer Stimme sprechen werden“, sagte sie. Am 21. März entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund, ob er sich mit Hamburg oder Berlin für die Spiele 2024 oder 2028 bewerben wird.

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