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1400 Euro für sechs Schulprojekte : Kreis Pinneberg fördert Schülerengagement für eine saubere Umwelt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kinder und Jugendliche engagieren sich für den Klimaschutz im Kreis Pinneberg. Ein Kriterium für die Projekte ist ihre Nachhaltigkeit.

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2016 | 10:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Sechs Schulen, die sich in besonderem Maße für den Klimaschutz einsetzen, haben in diesem Jahr vom Kreis Pinneberg eine Förderung in Höhe von jeweils 250 Euro erhalten: die Ernst-Barlach-Gemeinschaftschule in Wedel, die Gemeinschaftsschule Am Himmelsbarg in Moorrege, das Ludwig-Meyn-Gymnasium in Uetersen die Johannes-Brahms-Schule die Johann-Comenius-Schule sowie die Helene-Lange-Schule aus Pinneberg. Gestern präsentierten Schüler und Lehrer von vier der geförderten Projekte am Ludwig-Meyn-Gymnasium in Uetersen die Ideen, mit denen sie sich um die Förderung des Kreises Pinneberg beworben hatten. Auch Vertreter der Arbeitsgemeinschaft (AG) Klimaschutz des Kreises Pinneberg, die unter zwölf Bewerbern die förderungswürdigen Schulen ausgewählt hatten, nahmen an der Präsentation teil.

Helmut Kruse, der für die Grünen-Kreistagsfraktion der AG Klimaschutz angehört, sagte, dass Umweltschutz eine verantwortungsvolle Aufgabe sei, an die junge Menschen möglichst früh herangeführt werden sollten. „Wenn auch den Schülern von heute und von morgen die Natur näher gebracht werden soll, dann müssen wir auf einen sorgsamen Umgang mit der Umwelt achten und der jüngeren Generation zeigen, wie man die Erde schützen kann“, sagte Kruse. Da dies nicht nur an Schulen geschehen könne, habe sich die AG Klimaschutz entschieden, im kommenden Jahr nicht nur Schulprojekte zu fördern, sondern auch Umweltschutzprojekte von Jugendorganisationen und Vereine. Sönke Zankel, Lehrer am Ludwig-Meyn-Gymnasium und Kreisfachbereichsleiter für Bildung und nachhaltige Entwicklung berichtete, dass die Förderung oft sehr gelegen käme. „Wenn Schulen ein Klimaprojekt machen möchten, dann brauchen sie oft sehr schnell ein kleines bisschen Geld“, sagte er. Die Förderung des Kreises Pinneberg mache auf diese Weise die Realisierung einiger Projekte erst möglich.

„Lebendige Klimaschutzprojekte an Schulen bilden wichtige Grundlagen für einen aktiven Klimaschutz im Kreis Pinneberg, und genau dabei möchten wir durch diese Initiative unterstützen“, sagte Cornelia Maßow, die als bürgerliches Mitglied für die FDP-Fraktion sowohl dem Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung des Kreistags als auch der AG Klimaschutz angehört. Gegenüber dieser Zeitung erläuterte sie die Kriterien, nach denen die AG Klimaschutz die Förderung vergibt. „Wir achten darauf, dass nicht immer die gleichen Schulen gefördert werden, damit möglichst viele sich am Klimaschutz beteiligen“, sagte Maßow. „Außerdem sollen die Projekte nachhaltig sein, unsere Förderung ist nur eine Anschubfinanzierung. Wir möchten aber, dass die Projekte möglichst lange laufen und nicht nur auf Einmaligkeit angelegt sind.“

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