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Kreiskulturtag : Kreativen über die Schulter schauen in Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Gemeinde ist Gastgeberin für den Kreiskulturtag am 18. Mai. Neugieriges Lustwandeln ist zwischen 14 Standorten möglich.

Halstenbek | Das passt irgendwie: Die Baumschulengemeinde Halstenbek als Gastgeber für den Kreiskulturtag am Sonntag, 18. Mai. Der Ritterschlag ist auch das Ergebnis jahrelanger Beharrlichkeit in Sachen Kulturförderung. An Kindergärten, an Schulen, im Jugendzentrum. Das bundesweit preisgekrönte „Bahnhofserwachen“, das Ortsjugendpflegerin Daniela Spitzar, selbst Bildende Künstlerin, mit Schülern seit Jahren initiiert, ist da nur ein Beispiel. Dem zollen auch Elke Ferro-Goldstein, Chefin des Kreiskulturverbands, sowie Vorstandsmitglied Hanfried Kimstädt Respekt.

2011 rückte Halstenbek in den Fokus der Kulturschaffenden. „Am Denkmalstag kam ich mit der Halstenbekerin Hildegard Lunau vom Pinneberger Baumschulmuseum ins Gespräch“, erinnert sich Ferro-Goldstein. „Ein Kreiskulturtag in Halstenbek: Das wär’ mal was“, lautete unisono der Gedanke.

Gesagt, getan. Die Planungen nahmen Fahrt auf. Der Schulterschluss aus neunköpfigem Vorstand des Kreiskulturverbands, mit Spitzar, ihrem Netzwerk, dem Halstenbeker Rathaus-Team sowie Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann als Schirmherrin – mit dem kunsthistorischen Terminus „Schutzmantelmadonna“ kann sie wesentlich besser leben – setzte Kräfte frei. Und „spülte“ professionelle, semiprofessionelle sowie Kräfte auf Amateurebene an die Oberfläche, die alle Beteiligten wundern ließ. „Wundern darüber, wieviele Künstler offiziell und im Verborgenen kreativ sind“, so Spitzar.

An 14 Standorten können Neugierige an diesem Sonntag durch die Gemeinde lustwandeln. Musik genießen, Lesungen lauschen, ein Blick hinter die Kulissen eines Ateliers werfen, über eine Lichtinstallation des Künstlers Jan-Philipp Scheiber und Spitzar am S-Bahnhof Halstenbek staunen.

Und das alles für lau. Außer dem Abschlusskonzert in der „Arche Noah“ mit dem „Duo from East“. Kreative ernähren sich eben nicht nur von Luft und Liebe.

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erstellt am 02.Mai.2014 | 16:00 Uhr

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