zur Navigation springen

Post-Areal in Pinneberg : Kommen jetzt Studenten statt Senioren

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ein Investor legt ein neues Wohnkonzept für Pinneberg vor.

von
erstellt am 05.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Pinneberg | Neues Spiel, neues Glück auf dem Postgelände: Ein Investor hat der Politik ein neues Konzept vorgelegt. Statt Senioren sollen nun Studenten in Wohnungen auf dem Post-Areal in der City ziehen. Die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung werden am Dienstag, 11. Juli, über das Projekt abstimmen. Beginn im Rathaus ist um 18.30 Uhr.

Rückblick: Die Residenz-Gruppe aus Bremen hatte das Postgrundstück an der Friedrich-Ebert-Straße in Pinneberg gekauft und beabsichtigte, dort langfristig eine Wohnanlage für Senioren zu errichten. In der Kreisstadt wurde das Vorhaben skeptisch aufgenommen und schließlich abgelehnt. Klare Worte gab es auch von der Wirtschaftsgemeinschaft: „Ein Pflegeheim in der Stadtmitte lehnen wir ab. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, mehrere Pflegeheime in der Stadt zu haben“, so der Vorstand der Wirtschaftsgemeinschaft. Daraufhin legte die Residenz-Gruppe ihre Pläne auf Eis. Nun ist die Bremer Specht-Gruppe als Bauherr mit an Bord.

Der Investor sieht auf dem Areal an der Friedrich-Ebert-Straße einen Neubau mit 74    Wohnungen für Studenten, Pärchen und Familien vor, wie es in der Vorlage heißt. Geplant sind Ein- bis Dreizimmer-Wohnungen mit einer Größe von 29 bis 87 Quadratmetern. Das Konzept sieht im Erdgeschoss eine Gewerbe- und Handelsnutzung vor. Außerdem informierte der Investor, dass er einen Teil der Wohnungen zu preisgünstigen Mieten anbieten wird. Die Fassade soll aus roten oder gelben Klinkern bestehen, die Balkone zur Friedrich-Ebert-Straße hin sollen zum Schutz vor Verkehrslärm als verglaste Wintergärten gebaut werden. Auch 96 Parkplätze sieht das Konzept vor. Aus der Vorlage geht eindeutig hervor, dass das alte Postgebäude bleibt. Die Post hat einen Mietvertrag, der bis Mitte 2018 läuft – mit der Option einer Verlängerungsmöglichkeit.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen