Fix und fertig, aber glücklich : Komet-Sommercamp endet in Pinneberg

Bürgermeisterin Urte Steinberg spielte mit den Kindern und verewigte sich auf dem Komet-Banner.
Bürgermeisterin Urte Steinberg spielte mit den Kindern und verewigte sich auf dem Komet-Banner.

Zweiwöchiges Sommercamp des Jungendzentrums Komet endet heute mit einem Abschlussfest. 30 Kinder nehmen teil.

shz.de von
31. Juli 2015, 18:00 Uhr

Pinneberg | Das Jugendzentrum Komet öffnet heute für die „Stadtranderholung“ letztmals seine Tore. Zwei Wochen lang organisierten Kadir Saim „Kasi“ Cetinkaya und Eugenia Koch vom Jugendtreff zusammen mit Helfern und Eltern das Programm für 30 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren aus Pinneberg, Halstenbek, Rellingen, Kummerfeld und Waldenau.

„Wir sind jetzt echt fertig, aber die Kinder sind glücklich. Das ist das Wichtigste“, sagte Cetinkaya. Vergangene Woche startete das Sommercamp am Montag mit einem Kennenlerntag im Komet. In den nächsten Tagen folgte eine Fahrradtour mit Schatzsuche, eine Boßel-Olympiade und eine Kanufahrt. „Auf der Pinnau und nicht in der Pinnau“, sagt Cetinkaya und lacht.

Das Highlight der ersten Woche war ein Ausflug nach St. Peter-Ording. „Einige Kinder haben vorher nie das Meer gesehen. Ich bekomme immer eine Gänsehaut, wenn der Bus über die letzte Düne fährt und die Kinder mit offenen Mündern aufs Meer starren.“ Die zweite Woche startete mit einem Tag im Pinneberger Schwimmbad. „Ein Teilnehmer hat direkt vor Ort sein Seepferdchen gemacht und war sowas von stolz“, erinnert sich Cetinkaya.

Generell sei ihm aber aufgefallen, dass immer weniger Kinder schwimmen könnten. „Das ist schon eine erschreckende Entwicklung“, so der Leiter des Komets. Doch um das Bahnen-Schwimmen ging es beim Ausflug auch nicht. „Wir haben fast das ganze Schwimmbad auseinandergenommen und am Ende hat fast das komplette Hallenbad mitgespielt, auch wenn die meisten gar nicht zu uns gehörten.“ Während am Dienstag wettertechnisch in Pinneberg die Welt unterging, schlenderten die Kindern durch den „Serengeti Park“. „Wir hatten perfektes Wetter. Nicht zu warm, nicht zu kalt und die ganze Zeit Sonne“, so Cetinkaya. Auch zwei Stunden im Stau trübten die Stimmung nicht.

Torwandschießen, Dosenwerfen, Basketball, Eierlauf und viele andere Spiele standen am Mittwoch auf dem Plan, wobei die Kinder mit Bürgermeisterin Urte Steinberg eine besondere Mitspielerin hatten: „Normalerweise komme ich zum Abschlusstag, aber da es in diesem Jahr nicht klappt, wollte ich trotzdem mit den Kindern spielen.“

Gestern stand Minigolf in „Planten un Blomen“ auf dem Programm, heute ab 14 Uhr startet das große Abschlussfest. „Ohne die ganzen Helfer wäre das gar nicht zu schaffen“, sagt Cetinkaya. Für ihn und sein Team geht es nach zwei Wochen Programm in den Urlaub: „Den brauche ich jetzt auch dringend.“

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