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Pinneberger Tageblatt

17. August 2017 | 08:19 Uhr

Kita 21 : Klimaschutz von den Jüngsten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

20 Kindertagesstätten haben eine ausgezeichnete Umweltprojektarbeit, „Kita 21 – Die Klimaretter“ soll weiterlaufen.

Hetlingen | „Was Sie hier leisten, ist es, der Politik mit konkreten Projekten zu zeigen, wie es geht“, sagte Landesumweltminister Robert Habeck (Grüne) zu den Vertretern der 20 Kitas aus der Region, die gestern in Hetlingen als „Kita 21“ ausgezeichnet wurden. Die Mitarbeiter in den Kitas hatten gemeinsam mit ihren Schützlingen Themen wie Mobilität, Energie, Ernähung, Abfallvermeidung oder biologische Vielfalt behandelt. In der Wedeler Kita Spatzennest begann das Projekt mit einem Blick in die Brotdosen – dabei wurde die Verpackung des mitgebrachten Essens untersucht. Im Anschluss probierten die Kinder, wie Abfall zersetzt wird. Versuche wie diese wurden in den meisten der Kindertagesstätten unternommen. Außerdem konnten die Kinder direkt vor Ort in Hochbeeten oder aber auch in der Umgebung Natur erleben und begreifen. „Was die Kinder jetzt mitbekommen, werden sie schwer wieder los werden“, sagte Minister Habeck, der die Schirmherrschaft für „Kita 21 – Die Klimaretter“ übernommen hat. Das Thema Klimaschutz sei nicht nur vermittelt, sondern auch gelebt worden.

Einige Kitas wiederholt ausgezeichnetDer Kindergarten Hasenbusch aus Elmshorn und die Elmshorner DRK Kita Zum Krückaupark erhielten bereits zum zweiten Mal die Auszeichnung als Kita 21. Die Hetlinger Kita wurde zum vierten Mal Kita 21. Gemeinsam wurde die Frage „Wo wächst die Wurst?“ bearbeitet und den Kindern mit einem Hochbeet auf dem Kita-Gelände sowie Ausflügen gezeigt, wo und wie Lebensmittel entstehen. „Die beteiligten Kitas  zeigen eindrucksvoll auf, welche Initiativen und Vernetzungen möglich sind“, sagte Helmuth Kruse (Grüne), Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Sicherheit und Ordnung des Kreises Pinneberg. Das Modellprojekt von azv Südholstein, Kreis Pinneberg und S.O.F Save Our Future – Umweltstiftung läuft in diesem Jahr aus. Das Projekt wurde drei Jahre lang von der Aktivregion Pinneberger Marsch und Geest mit 100.000 Euro gefördert. In seiner Rede sprach Kruse Jürgen Manske, Vorsitzenden der Aktivregion, direkt an, ob es so weiter gehen würde. „Ja“, lautete die Antwort von Manske. Mehr als 2600 Jungen und Mädchen seien inzwischen über das Projekt erreicht worden. Pädagogische Fachkräfte aus 60 Kitas ließen sich fortbilden. Nach der dreijährigen Aufbauarbeit soll das Projekt nun fest in der regionalen Bildungslandschaft verankert werden. Künftig wird auch die Gesellschaft für Abfallwirtschaft (GAB) dabei sein.

Kita Stephanskirche aus Schenefeld, DRK Kita Spatzennest aus Wedel, DRK Kita Turnstraße aus Elmshorn, Kindergarten Hasenbusch aus Elmshorn, DRK Kita Hedwig-Kreutzfeld-Weg aus Elmshorn, DRK Zukunftskindergarten aus Kölln-Reisik, DRK Kita Zum Krückaupark aus Elmshorn, DRK Kita Friedlandstraße aus Tornesch, DRK Waldkindergarten WaldZauber aus Moorrege, DRK Kinderhaus Moorrege, DRK Kita Talstraße aus Quickborn, DRK Kita Schulweg aus Rellingen, DRK Kita Hempbergstraße aus Rellingen, Kita Elb Arche aus Haseldorf, DRK Kita Hetlingen, Kita Albert Schweitzer aus Norderstedt, Kinderhaus Leege aus Norderstedt, DRK Kita Märchenwald aus Kaltenkirchen, Kindergarten Elbbande aus Glücksstadt, Kindergarten Deichbande aus Glücksstadt.
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von
erstellt am 24.Sep.2015 | 12:15 Uhr

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