Pinneberger Bühnen : Kleine Schauspieler im Drachenfieber

Das Theaterstück basiert auf den Bänden „Kokosnuss und die Piraten“ und „Kokosnuss im Dschungel“.
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Das Theaterstück basiert auf den Bänden „Kokosnuss und die Piraten“ und „Kokosnuss im Dschungel“.

Britta Förster schreibt beliebtes Kinderbuch um. Autor Ingo Siegner will zur Aufführung kommen. Neuer Spielplan.

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31. Juli 2015, 18:30 Uhr

Pinneberg | Der kleine Drache Kokosnuss mit seinen 22    Abenteuern in zwölf Jahren ist einer der beliebtesten Kinderbuchhelden dieser Zeit. Erfunden hat ihn der Autor Ingo Siegner. Es ist schon eine kleine Sensation: Britta Förster von den Pinneberger Bühnen arbeitet an einer Adaption für das Theater – und sie ist so gut wie fertig. In der Zeit vom 19. bis zum 29. November wird das Stück aufgeführt.

„Ich finde die Bücher so gut, dass ich dem Verlag angeboten habe, sie zu einem Theaterstück umzuschreiben“, sagt Förster, die beim Verein für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Also nahm sie Kontakt zum Manager des Autors auf. Ingo Siegner und der Verlag waren begeistert und gaben grünes Licht.

Das Theaterstück basiert auf den Bänden „Kokosnuss und die Piraten“ und „Kokosnuss im Dschungel“. Mit peppigen Sprüchen sei es sehr lebendig und kurzweilig geschrieben. Sogar Autor Ingo Siegner hat angekündigt, zu einer Aufführung zu kommen. „Aber das glaube ich dann doch erst, wenn ich die direkte Zusage habe“, sagt Förster. Das Stück eigne sich besonders gut für Aufführungen an Schulen, sagt sie und hofft, dass viele Pinneberger Schulen Interesse bekunden und auf die Theaterleute zukommen werden. „Der Drache Kokosnuss“ ist in der neuen Spielzeit 2015/2016 zu sehen. Förster und Anja Nadler, Vorsitzende der Pinneberger Bühnen, stellten das Programm vor. Die Saison startet mit „Football is mien Leven“ (13. bis 18. Oktober; Gastspiel am 24. Oktober in Bornheide).

Zum Inhalt: Manfred Brenner ist ein erfolgreicher Sportjournalist im Hörfunk. Allwöchentlich kommentiert er stimmgewaltig und mit Leidenschaft die Bundesliga. Zusammen mit seiner Frau Silvia, einer früheren Schlagersängerin und Tochter Mareike lebt er in einer kleinen Doppelhaushälfte am Stadtrand. Alles scheint in bester Ordnung, hätte „Manni“ Brenner nicht die gesamten Ersparnisse beim Wetten verloren.

In der Zeit vom 25. Februar bis zum 6. März kommt „Der kleine Horrorladen“ wieder zur Aufführung. „Wir haben den Horrorladen 1996 zum ersten Mal gespielt. Es war das erste Musical in Pinneberg und wurde sehr, sehr gut von den Zuschauern angenommen. Aufgrund des großen Erfolges haben wir das Musical 1998 zu unserem 50  -jährigen Jubiläum noch einmal auf die Bühne gebracht. Nun spielen wir es noch einmal 20 Jahre später“, berichtet Förster. Die Darsteller seien zum größten Teil andere.

Wie damals wird Förster die Regie übernehmen. Mascha Grieschat wird sie dabei unterstützen. „Worüber wir uns besonders freuen ist, dass wir eine tolle Live-Band haben. Und wir haben drei Pianisten gefunden, die uns in der wöchentlichen Probenzeit auf dem Klavier begleiten. Teilweise werden Dinge aus der alten Version übernommen, aber es wird auch viele Sachen geben, die wir in dieser Fassung anders inszeniert haben“, sagt Förster.

„Pretty Belinda“ bildet den Abschluss der Spielsaison. Die Komödie kommt in der Zeit vom 12. bis 17. April zur Aufführung. Wer Lust bekommen hat, beim Verein Pinneberger Bühnen mitzumachen, der etwa 120 Mitglieder hat, kann sich bei der Vorsitzenden Anja Nadler unter Telefon 0175-272555 melden. Gesucht werden Ton- und Lichttechniker, Bühnenbauer, Visagisten, Bewerber für das Catering und den Empfang und selbstverständlich Schauspieler, die Lust haben, Pinnebergs Theaterszene zu beleben.

In den nächsten Tagen beginnt der Online-Ticketverkauf für „Football is mien Leven“. Termine: Dienstag, 13.Oktober, 20 Uhr;  Mittwoch, 14.Oktober, 20 Uhr; Donnerstag, 15.Oktober, 20 Uhr; Freitag, 16.Oktober, 20 Uhr, Sonnabend, 17. Oktober, 15 Uhr und  20 Uhr; Sonntag, 18.Oktober, 15 Uhr. Aufgeführt wird das Stück  im Geschwister-Scholl-Haus, Bahnhofstraße 8. Das Ticket kostet neun Euro, ermäßigt acht Euro. www.pinneberger-buehnen.de
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