Hasloh : Kleine Künstler am Ball

Abwechselnd mit dem linken und dem rechten  Bein mussten die Bälle an den Holzlatten entlang gekickt werden.
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Abwechselnd mit dem linken und dem rechten Bein mussten die Bälle an den Holzlatten entlang gekickt werden.

Der TuS Hasloh organisiert ein Fußball-Wochenende für 35 Teilnehmer.

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25. August 2014, 11:45 Uhr

Hasloh | „Och nö, nicht an den Rodelberg, das ist so anstrengend“, beschwerte sich eines der Mädchen noch auf dem Weg dorthin. Doch keine zehn Minuten später rannte sie wie alle anderen auch mit Begeisterung den Berg hinauf und wieder hinunter, immer den Ball am Fuß. „Wir absolvieren hier zunächst eine Konditionseinheit, danach steht der Übungsparcours auf dem Programm und anschließend steht die Abnahme der DFB-Fußball-Abzeichen an“, erklärt Oliver Schulze, Co-Trainer der Mädchenmannschaft des TuS Hasloh.

Bereits zum zwölften Mal organisiert der Sportverein unter der Leitung des ehemaligen HSV-Spielers Peter Hidien das Trainingswochenende für Kinder und Jugendliche. Übernachtet wird in der Sporthalle, Essen und Getränke werden von Miki Kalender vom Restaurant Montenegro gestiftet. „Das Fußball-Camp ist kostenlos für die Kinder, wir finanzieren alles aus Spenden“, betont Hidien.

Da kam das Angebot des DFB genau richtig: Sämtliche Materialien, die zum Aufbau des Trainingsparcours und für die Abnahme des Fußball-Abzeichens benötigt werden, werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Hütchen, Ringe, Latten, verschiedenfarbige Leibchen für die Mannschaftsspiele – die Trainer konnten aus dem Vollen schöpfen.

Fünf Stationen waren für das Abzeichen zu bewältigen. „Dribbelkünstler“ durfte sich nennen, wer am schnellsten mit dem Ball auf einer bestimmten Strecke durch die Stangen tänzelte. Das „Kurzpass-Ass“ wurde mittels einer Bank ermittelt, die mit flachen Schüssen so oft wie möglich getroffen werden sollte.

Als „Kopfballkönig“ mussten die Jungen und Mädchen das Leder möglichst in die obere Ecke bugsieren – was sich als gar nicht so einfach erwies. Als „Flankengeber“ schließlich musste der Ball in einem Quadrat landen, das 15 Meter weiter auf dem Boden gemalt worden war. Zu guter Letzt wurde noch der „Elferkönig“ ermittelt. Auch hier erhielten diejenigen Kinder die meisten Punkte, die in eine der oberen Ecken trafen.

Auch an den Parcours-Übungen hatten die Kinder viel Spaß. Hochkonzentriert wurde das Passspiel trainiert, lässig um Hütchen herum gedribbelt und natürlich der Schuss aufs Tor trainiert. Zum Abschluss traten dann verschiedene Mannschaften gegeneinander an – und so mancher Teilnehmer wollte am liebsten noch einen Tag dranhängen.

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