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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2017 | 07:13 Uhr

Uetersen : Kleine Klatsche für CDU und BfB

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Kommunalaufsicht weist die Dienstaufsichtsbeschwerde über Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) ab.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2014 | 14:30 Uhr

Uetersen | Gegen die Bürgermeisterin von Uetersen, Andrea Hansen, wurde bei der Kommunalaufsicht eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht. Der Vorwurf: Sie habe einen Mandatsträger an seiner Ausübung gehindert. Erfolgreich war der Vorstoß von CDU und BfB-Wählergemeinschaft aber nicht. Nach Informationen des Pinneberger Tageblatts liegt eine Beschneidung in der Ausübung des Mandats in diesem Fall nicht vor. Die Beschwerde wurde zurückgewiesen.

Das Thema war einer der Tagesordnungspunkte des Hauptausschusses, der gestern Abend getagt hat. Im nicht öffentlichen Teil ging es um eben diese Dienstaufsichtsbeschwerde. Die Bürgermeisterin hatte im März den CDU-Ratsherr Matthias Nowatzki von einem Vermittlungsgespräch zwischen Anwohnern und einem Investor im Rathaus ausgeschlossen. Nowatzki fühlte sich von Hansen vorgeführt. Diese wiederum sah sich im Recht und riet dem Ratsherrn damals, sich „an die Spielregeln“ zu halten und solche Gespräche vorher abzustimmen. Nowatzki hatte zu dem Treffen auch den Bauamtschef Michael Koch eingeladen. Die Bürgermeisterin begründete den Rauswurf damals damit, dass nicht alle Fraktionen die gleichen Informationen hätten, wenn Nowatzki bei dem Treffen dabei gewesen wäre. Auf den Streit folgte die Beschwerde.

Offiziell will niemand der Beteiligten sich zu dem Fall äußern. Fest steht aber: Das Verhältnis zwischen der Verwaltungschefin und Teilen der Politik ist seit Jahren schwierig. Aus CDU-Kreisen heißt es, der Vorfall sei nur der letzte Tropfen gewesen, der das Fass zum Überlaufen gebracht habe. Konstruktiv sei das Arbeitsklima nicht. Die Bürgermeisterin sieht sich hingegen im Recht und sieht keinen Klärungsbedarf. „Gegen mich liegt nichts vor“, sagt sie und möchte sich nicht weiter zu dem Vorfall äußern.

Auch Marc Trampe, Sprecher des Kreises, erklärte auf Anfrage, Personalangelegenheiten wie diese sollten generell nicht an die Öffentlichkeit gelangen und würden daher zurecht unter Ausschluss von Zuhörern im Ausschuss beraten.

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