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Pinneberger Tageblatt

16. Dezember 2017 | 20:10 Uhr

Uetersen : Klarer Sieg für Andrea Hansen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Uetersener Bürgermeisterin gewinnt in allen acht Wahlbezirken deutlich. Nur wenige Einwohner geben ihre Stimme ab.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 12:30 Uhr

Uetersen | Um kurz nach 19 Uhr stand gestern Abend fest: Andrea Hansen (SPD) bleibt Uetersener Bürgermeisterin. Für Hansen stimmten bei der Stichwahl 3195 Bürger (59,76 Prozent), für Herausforderer Andreas Faust waren 2151 Uetersener (40,24 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag diesmal bei 36,9 Prozent.

In allen Wahlbezirken lag Hansen deutlich vorn, dennoch war ihr trotz von Anfang an klaren Vorsprungs ebenso wie Faust die Anspannung deutlich anzusehen. Genauso wie zahlreiche Bürger wartete sie im Rathaus auf das Endresultat. Erst kurz bevor das Ergebnis feststand, ballte sie für einen Moment die Faust. Auch befreundete Bürgermeisterinnen wie Anja Radtke (Rellingen) und Linda Hoß-Rickmann (Halstenbek) sowie Landrat Oliver Stolz waren nach Uetersen gekommen und gehörten zu den ersten Gratulanten.

„Ich freue mich, dass mir die Bürger erneut das Vertrauen schenken und ich finde, wir haben gute Arbeit geleistet“, sagte eine strahlende Hansen nach dem Gratulationsmarathon. Ihr Ziel sei, Uetersen in den kommenden Jahren weiter als zentralen Ort in der Region zu etablieren. Günstiger Wohnraum, kulturelle Vielfalt, Fortführung der finanziellen Konsolidierung – das sind einige der wichtigsten Themen, die die Bürgermeisterin in den kommenden Jahren angehen will. Nach rund einem Jahr Wahlkampf sei es Zeit, dass die Sacharbeit endlich wieder in den Vordergrund rücke. „Kein Kommentar“, antwortete Hansen auf die Frage, ob die Wahlkampfauseinandersetzungen aus ihrer Sicht immer fair verliefen.

„So ist Demokratie“, sagte ein sichtlich geknickter Faust, der fair gratulierte, danach aber sofort verschwunden war. Er habe mit mehr Stimmen gerechnet und sei aufgrund des Zuspruchs auf der Straße von einem wesentlich besseren Ergebnis ausgegangen. Die Bürger hätten den Wechsel, den er erreichen wollte, offensichtlich nicht gewünscht. Nun wolle er gemeinsam mit seiner Partei in Uetersen etwas bewegen – auch ohne den Chefsessel im Rathaus der Rosenstadt.

Die Bürger hätten den Wahlkampf und die Arbeit der Sozialdemokraten und der Bürgermeisterin honoriert, sagte Uetersens SPD-Fraktionschef Ingo Struve. Dass der Wahlkampf Spuren hinterlassen hat, war ihm deutlich anzumerken. Er hoffe, dass die CDU nicht mehr nur destruktiv sei, erklärte Struve.

Einen ersten Eindruck von der künftigen Zusammenarbeit mit der CDU erhält der SPD-Fraktionschef schon heute Abend. Dann tagt ab 19 Uhr im Uetersener Ratssaal der Stadtrat.

Wahllokal / Bezirk               Andrea Hansen (SPD)     Andreas Faust (CDU)
01 / Rosenstadtschule                     381   (63,2%)                 222     (36,8%)
02 / Rosenstadtschule                     280   (53,9%)                 240     (46,1%)
03 / Rosenstadtschule                     444   (61,8%)                 275     (38,2%)
04 / Albert-Schweitzer-Haus            306   (58,7%)                 215     (41,3%)
05 / Birkenallee-Schule                    402   (61,2%)                 255     (38,8%)
06 / Friedrich-Ebert-Schule              424   (61,5%)                 266     (38,5%)
07 / Birkenallee-Schule                    463   (55,9%)                 364     (44,1%)
08 / Birkenallee-Schule                    495   (61,2%)                 314     (38,8%)
______________________________________________________________________
Insgesamt                                       3195  (59,8%)                2151   (40,2%)
 

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