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Sozialausschuss stimmt zu : Kita Waldstraße darf Räume im Schulzentrum Nord weiter nutzen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ratsmitglieder sehen keine Möglichkeit, auf 20 Kita-Plätze zu verzichten. Die Vereinbarung läuft bis 2019.

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erstellt am 14.Feb.2017 | 10:00 Uhr

Pinneberg | Der Ausschuss für Soziales, Kinder und Senioren unter Leitung der Vorsitzenden Ulrike Bues (Grünen und Unabhängige) hat im Januar gute Vorarbeit geleistet: Ohne Diskussionsbedarf haben die Ratsherren -frauen in ihrer jüngsten Sitzung dafür gestimmt, dass die ehemaligen Räume des Hausmeisterhauses im Schulzentrum Nord in Pinneberg, seinerzeit Georg-Kerschensteiner-Schule, weiterhin für die Betreuung genutzt werden dürfen. Der Rat folgte somit der Empfehlung des Fachausschusses und der Verwaltung.

Über den Beschluss freuen sich Kim Sarah Kern und Iris Portius von der Kita Waldstraße, die im Hausmeisterhaus Jungen und Mädchen betreuen. Wie berichtet, hatte die Verwaltung argumentiert, dass die Nachfrage nach Betreuungsplätzen am Standort unverändert hoch sei. Daher bestehe derzeit keine Möglichkeit auf die dort angebotenen 20 Kita-Plätze zu verzichten. Ebenso sei derzeit die Unterbringung der Betreuungsgruppe im Hausmeisterhaus unverzichtbar. Hintergrund: Die Stadt stellt den Betreuungsgruppen an allen Grundschulen die Nutzung schulischer Räume unentgeltlich zur Verfügung. Dies gilt auch für den Verein Waldstraße für die Nachmittagsnutzung.

Der städtische Zuschuss für die Kita-Gruppe beläuft sich bis zum 31. Juli 2017 auf 26.964 Euro. Der weitere Zuschuss für das Jahr beträgt insgesamt 46.224 Euro Die Mittel sind im Haushalt 2017 angemeldet. Die Vereinbarung mit der Kita-Gruppe läuft bis 2019.

Der Beschluss des Fachausschusses, vorgetragen von SPD und CDU, bleibt indes bestehen: Für die Vormittagsnutzung durch die Kita-Elementargruppe wird sich der Verein in angemessener Weise an den Bewirtschaftungskosten des Hauses beteiligen. „Der Vertrag wird derzeit zwischen Stadt und Träger abgestimmt“, sagte gestern Heiner Koch, Fachbereichsleiter Schule, Kinder garten und Jugend, auf Anfrage unserer Zeitung. Dieser werde dem Ausschuss wieder vorgelegt, so Koch.

Ebenso einstimmig wurde im Rat für die Fortführung des Hortbetriebes des Kindergartens „Die Senfkörner“ für jeweils 15 Kinder während der Schul- und Ferienzeit mit 14.112 Euro bewilligt. Für die Umwandlung einer Sechs-Stunden-Krippengruppe in eine Acht-Stunden- Krippengruppe erhält die Fröbel GmbH zusätzliche Mittel in Höhe von 25.392 Euro.
 

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