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Pinneberger Tageblatt

23. August 2017 | 00:56 Uhr

Halstenbek : Kita-Eröffnung am 12. August

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Halstenbeks Bauamtschefin informiert über aktuelle Projekte. Letzte Module für den Kindergarten Eidelstedter Straße sind eingebaut.

Halstenbek | Gisela Sinz-König kann sich nicht beschweren. Ihr Schreibtisch im Halstenbeker Rathaus ist auch in den Sommerferien prall gefüllt. Als Leiterin des Fachbereichs Bauen und Umwelt hat sie stets einen Blick auf aktuell laufende Vorhaben. Diese Zeitung sprach mit der Ressortleiterin über einzelne Vorhaben.

Mit Stolz blickt Sinz-König gen Eidelstedter Weg. Von Februar bis Juli wurde im Eiltempo eine Kindertagesstätte mit 80 Elementarplätze und 20 Krippenplätze in Modulbauweise errichtet. Regen- und Schmutzwasserleitungen mussten dafür auf dem Grundstück verlegt werden, die Stellplatzanlage mit Anbindung an den Eidelstedter Weg wurde dafür vorbereitet. Insgesamt mussten 18 Module angeliefert und vor Ort montiert werden. Ein Modul wiegt bis zu 17 Tonnen und hat eine Länge von bis zu 20 Metern.

Aus der Verwaltung heißt es dazu: „Es handelt sich hierbei nicht um eine Containerbauweise. Das Gebäude wird aus unterschiedlich definierten Einzelmodulen zu einem komplexen Gesamtsystem zusammengefügt.“ Erst vor wenigen Tagen wurden die letzten Elemente integriert. Am Freitag, 12. August, ist es soweit: Ab 15 Uhr wird die neue Kita offiziell eingeweiht. Die Betreuungslage ist damit noch längst nicht entspannt: Etwa 100 Plätze fehlen nach wie vor. Entlastung könnte dann eintreten, wenn in dem Neubau der Kita Bickbargen am Wolfgang-Borchert-Gymnasium ab Sommer 2017 etwa 100 Kinder betreut werden können.

Folgende Gruppenstruktur wird dort geplant: zwei Elementar- und Hortgruppen mit je 20 Plätzen, zwei Elementargruppen mit je 20 Plätzen sowie zwei Krippengruppen mit je zehn Plätzen. Somit werden zusätzlich zu den Plätzen der Kita insgesamt 50 neue Elementarplätze sowie 20 neue Krippenplätze geschaffen.

Stichwort: Umbau der Grundschule Bickbargen mit bislang 15 Klassenzimmern nach dem Auszug der Kita Bickbargen in den naheliegenden Neubau. Eine Maßnahme, um die die Gemeinde nicht herumkommt: Zum Schuljahresbeginn 2017/2018 fährt die Einrichtung vierzügig.

Ab September soll ein Workshop darüber befinden, was die Schule wirklich benötige. Fakt ist: Die Bausubstanz aus den 1970er Jahren ist in einem sehr guten Zustand. Es stand letztendlich ein Neubau nie zur Diskussion. Aber klar ist: Wände werden versetzt, Heizung und Lüftung erneuert, der energetische Standard durch Fassaden- und Fenstersanierung angepasst.

Sicherheit in der „Angst-Röhre“

Zudem steht das Fluchtwegekonzept auf dem Prüfstand. Der Halstenbeker Gemeindehaushalt dürfte sich nach Berechnung der Verwaltung auf einen siebenstelligen Bereich belaufen. Der Bauantrag soll laut Sinz-König beim Kreis Anfang 2017 eingereicht werden, ab den Sommerferien 2017 könnte es losgehen. Parallel dazu soll die anliegende Kita in den Neubau am Bickbargen ziehen.

Zu guter Letzt steht der Siebentunnelweg im Fokus. Auch wenn die Federführung die Verantwortlichen der Gemeindewerke inne haben: Die Umbauarbeiten nach den politischen Beschlüssen gehen voran. Mit anderen Worten: Künftig sollen die Fahrzeuge mit Tempo 20 die „Angst-Röhre“ passieren, die Fahrbahn darf von Radfahrern erst ab elf Jahren genutzt werden, der Gehweg mit 2,50 Meter soll so breit wie möglich, die einspurige Fahrbahn – geregelt durch eine Ampelschaltung – mit 3,50   Meter so schmal wie möglich eingerichtet werden.

Stichwort Sicherheit: Laut Sinz-König können Kinder bis zehn Jahren weiterhin den Gehweg in Begleitung Erwachsener nutzen. Wenn marode Gasleitungen und beschädigte Regenwasserleitungen saniert sind und zusätzlich ein neuer Anstrich und strahlende LED-Beleuchtung für Helligkeit sorgen, dürfte voraussichtlich in wenigen Wochen das Durchfahrtsverbot aufgehoben werden.

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erstellt am 02.Aug.2016 | 16:30 Uhr

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