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Entwicklungskonzept : Kiel genehmigt Pinnebergs Baupläne

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Innenministerium segnet das Entwicklungskonzept ab. ILO-Gelände, Ossenpadd-Nord und Rehmenfeld gelten als Potenzialflächen.

shz.de von
erstellt am 18.Okt.2014 | 14:00 Uhr

Pinneberg | Kiel sagt ja zu Pinnebergs Bauplänen. Wie Rathaus-Sprecher Marc Trampe gestern mitteilte, hat das Innenministerium den neuen Flächennutzungsplan der Stadt genehmigt. In dem Konzept, das in der Politik kontrovers diskutiert worden war, sind Entwicklungsperspektiven für die nächsten 15 bis 20 Jahre formuliert.

Der Flächennutzungsplan gilt als Grundlage für verbindliche Bauleitplanungen. „Mit der Genehmigung wird ein langer Planungsprozess mit intensiver Bürgerbeteiligung abgeschlossen. Die zukünftige Stadtentwicklung hat damit ein gutes Fundament“, so der Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung und Bauen, Klaus Stieghorst.

Wesentliche Ergänzungen oder Änderungen der Bauflächen betreffen die Bereiche Ossenpadd-Nord und Gehrstücken, wo jeweils die Ansiedlung von Gewerbe angestrebt wird. Die Entwicklung des Rehmenfelds hat ebenfalls Aufnahme gefunden. Auch dort ist eine Ansiedlung von Unternehmen möglich, auch Wohnbebauung ist denkbar. Ebenfalls auf der Agenda bleibt der Dauerbrenner ILO-Gelände. An der Bahnlinie ist laut F-Plan eine gemischte Nutzung möglich. Das Areal ist jedoch in Privatbesitz. Versuche, das ILO-Gelände an Investoren zu vermitteln, scheiterten in den vergangenen Jahren. Am Osterloher Weg gibt es laut F-Plan Potenzial für die Ansiedlung von Firmen. Die Darstellung der Trasse für die Westumgehung wurde aus dem vorherigen F-Plan übernommen. Überschwemmungsgebiete werden ebenso erfasst wie 198 Hektar Wald. Erstmals würden auf rund 276 Hektar Flächen für Umweltmaßnahmen dargestellt, so Trampe.

„Ich freue mich, dass wir nun den alten Flächennutzungsplan aus dem Jahre 1984 aktualisieren“, so der Erste Stadtrat, Klaus Seyfert (CDU). Der Flächennutzungsplan sei wichtige Grundlage für die städtebauliche Entwicklung.

Der neue F-Plan war Mitte 2014 beschlossen worden. Und das keineswegs einvernehmlich. Vor allem die Grünen hatten mangelnde Transparenz der Stadtverwaltung gerügt. Kritiker ermahnten, auf die Versiegelung zusätzlicher Flächen zu verzichten. Interessierten steht der Plan zur Einsicht während der Öffnungszeiten des Rathauses im Fachdienst Stadt- und Landschaftsplanung zur Verfügung.

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