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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 10:49 Uhr

Pinneberg : Kicken gegen Kinderarmut

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

200 Zuschauer waren beim Benefizturnier der Pinneberger Bürgernahen. 1000 Tombola-Lose wurden verkauft.

Pinneberg | Monika Stelling ging mit einem nagelneuen Vier-Sterne-Trikot der Fußball-Nationalmannschaft nach Hause. Nik Lorenzen zog sich noch an Ort und Stelle das von allen Spielern der Hamburg Freezers signierte Trikot über. Auch Lars Kampa zog glücklich ab, sein frisch gewonnenes Tablet unter dem Arm. Und nicht nur für sie hatte sich der Einsatz gelohnt. Denn: Dank vieler großzügiger Sponsoren gab es bei dieser Tombola nur Gewinner. Kein Wunder, dass die rund 200 Zuschauer beim Benefiz-Fußballturnier der Bürgernahen kräftig zulangten. Die 1000 vorbereiteten Lose waren schnell verkauft.

Das machte den Tag auch für die Veranstalter zum Gewinn und zum Etappensieg im Kampf gegen Kinderarmut in Pinneberg. Ein paar offene Rechnungen müssen die Bürgernahen noch abwarten, ehe sie wissen, mit wie vielen Euros sie die Not von Pinneberger Kindern in sozial schwierigen Verhältnissen lindern können, aber Bürgernahen-Chefin Petra Springer bekräftigt schon mal, „dass wir mit den Umsätzen und dem gesamten Turnierverlauf sehr zufrieden sind“.

Seit 2008 ziehen die Bürgernahen ihr Fußballturnier durch. Alle zwei Jahre bringen sie Freizeitkicker zusammen, um für ihren guten Zweck das Leder zu treten. In diesem Jahr hatte Turnierleiter Michael Bohländer Zusagen von acht Mannschaften. Allerdings machte der Jugendtreff Komet im letzten Moment einen Rückzieher, so dass nur sieben tatsächlich auf dem Platz neben der Jahn-Halle antraten.

Alle schlugen sich wacker mit ihren spontan gewählten Fantasiebezeichnungen. Da kickte „No Name“ (Kein Name) gegen „No Mercy“ (Keine Gnade). Der „FC Ziege“ trat gegen „Die Kaputten“ an. Mit der „Freizeitfussi“-Auswahl von Eintracht Rellingen war aber auch ein echter Club dabei. Der fußballbegeisterte Moorreger Hof hatte ebenfalls ein Team entsandt. Und dann waren da noch die unschlagbaren Kicker vom Verein „Brücken der Kulturen“. Anja Hißnauer, Vorsitzende des Ausschusses Kultur, Sport, Jugend, hatte für sie am Schluss gleich zwei Trophäen: den Siegerpokal sowie den Preis des Torschützenkönigs. Bärbel Beck ging mit dem Fair-Play-Pokal vom Platz.

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erstellt am 17.Sep.2014 | 17:00 Uhr

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