Rauchgeruch : Keine Gefahr für die Gesundheit nach Moorbrand

Rauchwolken steigen von einem Testgelände der Bundeswehr auf, wo seit Tagen fünf Hektar Moorland brennen.

Rauchwolken steigen von einem Testgelände der Bundeswehr auf, wo seit Tagen fünf Hektar Moorland brennen.

Beim Moorbrand in Meppen hatte sich der Rauchgeruch weit ausgedehnt. Laut Bundeswehr besteht keine Gesundheitsgefahr.

shz.de von
20. September 2018, 10:00 Uhr

Meppen | Der Moorbrand auf einem Übungsgelände der Bundeswehr bei Meppen stellt die Einsatzkräfte weiter vor große Herausforderungen. Derzeit seien mehr als 1000 Frauen und Männer vor Ort, um den Brand zu löschen, sagte eine Bundeswehr-Sprecherin am Donnerstagvormittag. Feuerwehrleute der Bundeswehr, zivile Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, Spezialpioniere und Heeresaufklärer arbeiteten gemeinsam gegen die Flammen.

Der Sprecherin zufolge ist die Lage unter Kontrolle und die Wasserversorgung zur Brandbekämpfung stabil. Sie verwies auf Luftmessungen, nach denen der Rauch keine Gesundheitsgefahr darstelle. Weitere Messungen würden folgen. Der Brand, der durch Raketentests Anfang September ausgelöst wurde, hat sich inzwischen auf eine Fläche, die größer als 1000 Fußballfelder ist, ausgedehnt.

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