Keine Brücke, kein Wanderweg

Der Brückenneubau ist vom Tisch. Jetzt soll ein Durchlass her.
Der Brückenneubau ist vom Tisch. Jetzt soll ein Durchlass her.

Krückauwanderweg in Elmshorn endet weiterhin in Sackgasse

shz.de von
10. Januar 2019, 16:52 Uhr

Die Hinweis- und Warntafeln stehen schon. Ebenso die Absperrung zur Krückau. Doch wer den Krückauwanderweg unter der neuen Brücke an der Wittenberger Straße nutzt, landet nur wenige Meter weiter vor einer Holzabsperrung. Nichts geht mehr. Und das wird wohl auch noch bis zum Sommer so bleiben. Das bestätigte Annika Markull vom Flächenmanagement der Stadt.

Die kleine Holzbrücke mit der Nummer 4, die über einen Entwässerungsgraben in Richtung Krückaupark führt, musste abgerissen werden, weil die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Zu groß waren die Schäden, die bei einer Überprüfung im September 2017 festgestellt worden waren. Doch die Hoffnung, die Brücke noch in 2018 ersetzen zu können, hat sich nicht erfüllt. Inzwischen steht fest, dass keine neue Brücke gebaut wird. „Bei Bodenuntersuchungen hat sich gezeigt, dass die alte Gründung nicht verwendet werden kann“, betont Markull. Eine neue Gründung plus Brücke wäre aber wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen.

Die neue Lösung ist die Schaffung eines Durchlasses. Ein Stück des Grabens wird verrohrt, darüber mit Erde ein Übergang geschaffen. Die Kosten liegen bei zirka 25 000 Euro. Die Stadt wartet auf die Genehmigung der Unteren Wasserbehörde des Kreises für das Vorhaben. Danach wird ausgeschrieben und eine Firma gesucht. Das dauert. Mit der Sackgasse müssen die Elmshorner noch lange leben.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen