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Bürger sind sauer : Keine Bauarbeiten an der A7-Brücke

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das Unternehmen Via Solutions hatte bereits vor vier Wochen mitgeteilt, dass der Sanierungsaufwand der Brücke größer sei als ursprünglich angenommen und sich die Vollsperrung bis in den September hinziehen werde.

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2017 | 16:03 Uhr

Quickborn | Der Frust der Quickborner über die seit März andauernde Sperrung der Autobahnbrücke in der Ulzburger Landstraße wächst. Jetzt hat eine Bürgerin die Politik um Hilfe gebeten und wandte sich an den Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann (SPD).

„Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.“ Die Quickbornerin Margret Stüpfert ist sauer und es leid, weite Umwege über Ellerau in Kauf nehmen zu müssen, wenn sie nach Quickborn-Heide möchte. „Auch im vergangenen Jahr war die Brücke monatelang gesperrt und jetzt schon wieder“, sagte sie. Ihr Vorwurf: Die Bautätigkeit sei seit Monaten „minimal bis nicht wahrnehmbar“. Jetzt traf sie sich mit Rossmann und dem Quickborner SPD-Chef Jens-Olaf Nuckel zu einem Ortstermin und bat sie um Vermittlung.

Rossmann hat Verständnis für den Unmut der Bürger. „Es ist schon klar, dass es bei einer Baustelle auch einmal zu einer Verzögerung kommt. Aber wenn sich an einer so wichtigen Schittstelle über Wochen und Monate fast nichts tut, ist das nicht in Ordnung“, sagte er. Der SPD-Politiker forderte das ausführende Unternehmen Via Solutions auf, die Planungsanstrengungen zu erhöhen, um die Unannehmlichkeiten für die Bürger so gering wie möglich zu halten. „Das bedeutet für mich auch, dass bei Ruhen der Arbeiten auch die Möglichkeit einer vorübergehenden Wiederfreigabe geprüft wird.“

Das Unternehmen Via Solutions hatte bereits vor vier Wochen mitgeteilt, dass der Sanierungsaufwand der Brücke größer sei als ursprünglich angenommen und sich die Vollsperrung bis in den September hinziehen werde. Um die Belastung der Verkehrsteilnehmer nicht noch weiter zu erhöhen, wurde die geplante Sanierung der Autobahnbrücke im Harksheider Weg inzwischen verschoben und soll jetzt von Frühjahr 2018 an durchgeführt werden. „Der schlechte Zustand des Betons war erst zu erkennen, nachdem der Fahrbahnbelag und die Abdichtung zurückgebaut worden waren“, sagte Unternehmenssprecherin Claudia Siebert. Zwischenzeitlich habe das Sanierungskonzept angepasst und externe Spezialisten konsultiert werden müssen, aber nun gingen die Arbeiten zügig weiter.

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