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Pinneberg : Kaufleute wünschen sich mehr Parkplätze

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Eine Palette an der Hochbrücke soll her: Die City-Händler unterstützen einen entsprechenden Antrag der CDU – und hoffen auf einen privaten Betreiber.

Ortstermin auf dem Parkplatz an der Hochbrücke. Kaufmann Hermann Kunstmann und Optiker Florian Mott sind gekommen, um ihr Anliegen vorzutragen. Sie betreiben Geschäfte in der Pinneberger City. Sie leiden unter Parkplatznotstand. Und beide unterstützen einen Antrag der CDU, der den Bau einer so genannten Parkpalette an der Pinneberger Hochbrücke zum Ziel hat.

Kunstmann und Mott sitzen im Vorstand der Wirtschaftsgemeinschaft, in der die Pinneberger Kaufleute organisiert sind. „Die Parkmöglichkeiten in der Innenstadt sind ziemlich ausgeschöpft“, so ihre Einschätzung. Der derzeit an der Friedrich-Ebert-Straße entstehende neue Edeka-Markt werde den Bedarf erhöhen. Hinzu käme, dass die VR Bank ihren bisherigen Parkplatz an der Bismarckstraße mit einer Einkaufsmeile bebauen will. Kunstmann und Mott bezweifeln, dass ein ebenfalls geplantes Parkhaus die Nachfrage an Stellflächen befriedigen wird.

„Wir haben uns kürzlich mit der Wirtschaftsgemeinschaft zusammengesetzt und ausgelotet, wo es Schnittmengen gibt“, sagt Andreas Meyer, Fraktionschef der CDU. Für die Attraktivität der Innenstadt sei eine ausreichende Anzahl gut zu erreichender Parkplätze wichtig. Im Oktober werde sich der Ausschuss für Stadtentwicklung mit dem Thema befassen.

Christdemokraten und Kaufleute hoffen, dass die Stadt einen Investor auftut, der das Parkhaus baut und später auch betreibt. Eine Idee, die der städtische Wirtschaftsförderer Stefan Krappa für prüfenswert hält. Allerdings ist er skeptisch: „Ich habe meine Zweifel, ob sich jemand findet.“

Die Wirtschaftsgemeinschaft hofft, dass an der Hochbrücke 250 bis 300 zusätzliche Stellplätze entstehen. „Dabei geht es uns nicht nur um Kunden, sondern auch um unsere Mitarbeiter“, so Kunstmann.

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erstellt am 11.Okt.2013 | 15:45 Uhr

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