Kasernengelände: Politiker sind verärgert

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23. Mai 2013, 01:14 Uhr

Pinneberg | Der Bebauungsplan für das Gelände der ehemaligen Eggerstedt-Kaserne hat im Stadtentwicklungsausschuss für Unmut gesorgt. Der Grund: Statt ursprünglich angedachten 70 000 Quadratmetern Wohnbaufläche plant die Verwaltung jetzt nur noch 42 000 Quadratmeter. Peter Bublitz (CDU) attackierte Bauamtschef Klaus Stieghorst: "Das ist ein Unding. Wir sind über diese Änderungen nicht informiert worden." Das Vorgehen der Verwaltung sei eine "Missachtung des Ausschusses." Stieghorst begründete die Änderungen: "Der Ausschuss hat im Januar ein abstraktes Konzept vorgelegt, in der Weiterentwicklung hat sich nun einiges geändert." Er betonte aber, die Änderungen könnten einfach wieder rückgängig gemacht werden. "Dieser Rahmenplan ist nur eine abstrakte Skizze." Der Ausschuss beschloss, die alte Flächenaufteilung wieder in den Plan einzutragen, bevor er zur Bürgerbeteiligung ausgelegt wird.

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