KuKuK : Kartenverkauf für das Kummerfelder Kulturfestival hat begonnen

Ein junger Geigenvirtuose ist Oliver Rau.
Ein junger Geigenvirtuose ist Oliver Rau.

Klassik- und Pop-Künstler für die Veranstaltung am 1. und 2. September stehen fest.

shz.de von
25. Juli 2018, 16:00 Uhr

Kummerfeld | Die heiße Phase hat begonnen: Für das allererste Kummerfelder Kulturfestival des KuKuK (Kummerfelder Kulturkreis) hat dessen Vorsitzende Heide Guhr den Startschuss für den Vorverkauf zum großen Abschlusskonzert gegeben. Drei klassische Künstler konnte der KuKuK dafür gewinnen. Als Vorgruppe treten der Kummerfelder Posaunen- und Flötenchor auf.

Tilman Clasen ist ein Talent an der Blockflöte.
KuKuK
Tilman Clasen ist ein Talent an der Blockflöte.
 

Das Hauptkonzert, das als Höhepunkt und Abschluss des Festivals am Sonntag, 2. September, ab 17 Uhr in der Osterkirche stattfinden wird, bestreiten zwei talentierte Nachwuchsmusiker und die russische Pianistin Marija Livaschnikova. Solist an der Blockflöte ist Tilman Clasen: Der zweifacher Bundessieger von „Jugend Musiziert“ wird beim NDR als „bedeutendster Flöstist seines Alters“ gehandelt. 2013 bekam der damals 13-jährige Clasen (Jahrgang 2000) den Kulturpreis des Kreises Pinneberg als jüngster Preisträger aller Zeiten. Der Preis war damals mit 2500 Euro dotiert. „Nun werde ich mir einen großen Wunsch erfüllen: Ich lasse mir eine Blockflöte nach meinen speziellen Bedürfnissen anfertigen“, hatte Clasen damals gegenüber unserer Zeitung gesagt. Wer weiß – vielleicht wird Clasen genau diese Flöte in der Kummerfelder Osterkirche spielen.

Marija Livaschnikova begleitet am Klavier.
KuKuk
Marija Livaschnikova begleitet am Klavier.
 

Der zweite Solist ist der 23-jährige Geigenvirtuose Oliver Rau: Auch er ist zweifacher Bundessieger bei „Jugend Musiziert“, Gewinner des International Danube Competition 2016 in Budapest sowie Dorsteipreisträger. Außerdem erhielt er den zweiten Preis beim International Competition Rovere D’Oro 2017 in Imperia. Rau als Solist füllt problemlos den großen Saal der Hamburger Laeiszhalle, wie er im November 2017 unter Beweis stellte – da sollte er die Kummerfelder Osterkirche zum Bersten füllen.

Die Musiker von Almost Pop heizen den Gästen mit heißem Sound und ihrer Freude am gemeinsamen Musizieren ein.
Kirsten Heer
Die Musiker von Almost Pop heizen den Gästen mit heißem Sound und ihrer Freude am gemeinsamen Musizieren ein.
 

Auch Freunden der polulären Musik kann das Kummerfelder Kulturfestival etwas bieten: Am Sonnabend, 1. September, treten die Musiker Almost Pop auf dem Hof Wiedwisch auf. Die Idee des Projektes – so nennt sich Almost Pop selbst, da rund 30 wechselnde Musiker bei den Konzerten teilnehmen – ist es, mit den sogenannten B-Seiten, also weniger populären Musikstücken, das Publikum zu begeistern. Oft stecke in den Hintergrundstücken mehr Tiefe als in den Hits, so der Initiator der Truppe, Detlef Winkel.

Almost Pop, Sonnabend, 1.September, ab 20 Uhr auf Hof Wiedwisch, Waldweg 51in Kummerfeld. Karten: 16 Euro im Vorverkauf  auf Hof Wiedwisch und auf www.almostpop.de ab sofort.

Klassikkonzert, Sonntag, 2. September, Osterkirche, Langenbargen 2, in Kummerfeld. Karten: Abendkasse zwölf Euro, Vorverkauf 11Euro inklusive Gebühr. Erhältlich beim Bücherwurm, Dingstätte 24, in Pinneberg und in der Landschlachterei Schmidt, Bundesstraße 34,  Kummerfeld.

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