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Bundestagswahl im Kreis : Kantersieg für Schröder

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

"Ein tolles Ergebnis": CDU-Kandidat Ole Schröder geht als klarer Gewinner dieser Wahl hervor. Die SPD hingegen ist enttäuscht.

Christdemokrat Ole Schröder ist der große Gewinner der Bundestagswahl im Kreis Pinneberg. Bereits zum dritten Mal in Folge hat er den Wahlkreis 7 direkt gewonnen und zieht nach 2005 und 2009 wieder ins Parlament ein. Der Rellinger sagte am Sonntagabend gegenüber dieser Zeitung: „Wir haben ein tolles Ergebnis erzielt.“

Es sei ein hervorragendes Resultat für seine Partei und für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die CDU habe einen sehr engagierten Wahlkampf geführt und das habe sich ausgezahlt, so der Staatssekretär beim Innenminister. Er vereinte bis zum Redaktionsschluss, als 53 von 56 Wahllokale ausgezählt waren, 45,3 Prozent der Stimmen auf sich und sprach sich dafür aus, dass es – sollte es für die Union nicht zur absoluten Mehrheit reichen – zu einer großen Koalition kommt.

Schröders Herausforderer Ernst Dieter Rossmann (SPD), dem es in den Jahren 1998 und 2002 gelang, den Wahlkreis direkt zu holen, stand die Niederlage ins Gesicht geschrieben. Ruhig saß er im Elmshorner Hotel „Im Winkel“ und verfolgte mit einigen Genossen die ersten Hochrechnungen im Fernsehen. Zwischendurch rechnete er hin und her. Persönlich sei er sehr enttäuscht, räumte der Elmshorner ein. Außen vor bleibt Rossmann trotzdem nicht: Er wird über seine Spitzenposition auf der Landesliste in den Bundestag einziehen.

Während sich Schröder und Rossmann ihrer Plätze im Parlament sicher waren, musste die Wedelerin Valerie Wilms (Grüne) zittern. Bis zum Redaktionsschluss stand nicht fest, ob die Ingenieurin nach 2009 erneut ins Berliner Parlament einzieht. Doch von Anspannung war keine Spur: „Ich schaue mir das in Ruhe an und warte ab“, sagte sie im gelassenen Tonfall. Ihre Partei habe alles gegeben. „Mehr war einfach nicht drin.“
 

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