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Pinneberger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 05:21 Uhr

Kann sich Prisdorf die Kita leisten?

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

von
erstellt am 01.Dez.2016 | 08:41 Uhr

Die Gemeindevertretung Prisdorf hat bei einer Enthaltung entschieden, den Kindergarten Lütte Prisdörper im kommenden Jahr mit 558  900 Euro finanziell zu unterstützen. „Die Gehälter gehen nach oben und die Elternbeiträge nach unten“, erläuterte Matthias Booke, CDU-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Finanzausschusses der Gemeinde, die finanziellen Rahmenbedingungen. Im vergangenen Jahr sei der Zuschuss der Gemeinde durch die hohe Belegung geringer ausgefallen. „Das war vielleicht eine Idealsituation, mit der wir aber nicht planen können“, sagte Booke.

Für Raunen sorgte die Nachfrage von SPD-Mitglied Uwe Behrend: „Wir reden hier über einen Gesamthaushalt von 900  000 Euro. Das ist ein mittlerer Kleinbetrieb, der von einem eingetragenen Verein geführt wird. Die Hauptkosten sind Personalkosten. Da frage ich mich, ob wir uns mit 17 Mitarbeitern nicht zu viel leisten.“ Er schlug vor, die rechtlichen Vorgaben des Kreises mit dem aktuellen Personalbestand abzugleichen, um Einsparpotenziale zu ermitteln. „Vielleicht geben wir zu viel aus“, sagte Behrend.

„Wir liefern ihnen gern die Zahlen. Sie werden aber sicher feststellen, dass es nicht weit voneinander abweicht“, sagte Detlev Brüggemann (Foto), Leitender Verwaltungsbeamter des Amts Pinnau. So setze der Kreis fünf Krankheitstage pro Mitarbeiter im Jahr an. Realistisch seien aber zehn bis zwölf.

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