zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 08:20 Uhr

Prisdorf : Kampf gegen die Raser

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kontrolle in der Straße Hauen: Gemeindevertretung spricht sich für Kauf eines Geschwindigkeitsmessgerätes aus.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Ein Geschwindigkeitsmessgerät soll die Autofahrer dazu bringen, in Prisdorf weniger Gas zu geben. Die Gemeindevertretung hat sich während ihrer Sitzung im Bilsbek-Raum dafür ausgesprochen, ein solches Gerät zu kaufen. Die Kosten betragen laut Bürgermeister Wilfried Hans (CDU) rund 3000 Euro.

Das Gerät soll erst einmal an verschiedenen Plätzen in der Straße Hauen aufgestellt werden. Durch die Geschwindigkeitsanzeige sehen Autofahrer, wenn sie schneller als die erlaubten 50 Kilometer pro Stunde unterwegs sind. Sanktionen sind damit allerdings nicht verbunden. „Vielleicht bringt das Gerät trotzdem einige dazu, langsamer zu fahren“, hofft Hans. Eigentlich würde die Gemeinde im Hauen am liebsten eine Geschwindigkeit von nur 30 Stundenkilometern zulassen, blitzte mit diesem Wunsch jedoch beim Straßenverkehrsamt ab. Da das neue Messgerät auch anzeigt, wie viele Autofahrer sich nicht an das Tempolimit halten, hofft die Gemeinde, die Behörden durch die Daten, die nun gesammelt werden, zu überzeugen.

Darüber hinaus stimmte die Gemeindevertretung dem Verkauf des ehemaligen Amtsgebäudes an der Elmshorner Straße in Pinneberg zu. Da die anderen Mitglieder des Amts die Veräußerung für eine Summe im mittleren sechsstelligen Bereich bereits abgesegnet haben, ist der Verkauf an einen Investor somit endgültig perfekt. Auf dem Grundstück will dieser Wohnungen errichten.

Gute Nachrichten auch für die Feuerwehr. Die Blauröcke können sich auf einen neuen Einsatzleitwagen freuen, der Anfang kommenden Jahres in Dienst gestellt werden soll. Dieser kostet zirka 85 000 Euro und damit 15 000 Euro mehr als ursprünglich eingeplant. Schuld seien laut Hans Preiserhöhungen bei den anbietenden Firmen.

Außerdem sprachen sich die Politiker dafür aus, Gemeindepersonal an die Bilsbek-Schule zu verleihen. Zwei Reinigungskräfte arbeiten ein Jahr an der gerade eröffneten gemeinsamen Grundschule der Gemeinden Kummerfeld und Prisdorf. Die beiden Gemeindearbeiter waren bisher an der früheren Prisdorfer Grundschule tätig. Die wird abgerissen, damit auf dem Areal ein neuer Kindergarten errichtet werden kann. In der Kita sollen die Reinigungskräfte nach der Eröffnung im kommenden Sommer eingesetzt werden.
 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen