Tornesch : K22: Stadt einigt sich mit der Bahn

Auf den Stand gebracht: Die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies (mitte) informierte sich bei ihrem Jahresbesuch in Tornesch bei Bürgermeister Roland Krügel (links) und dem SPD-Ortsvorsitzenden Manfred Mörker über Projekte der Stadt.
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Auf den Stand gebracht: Die SPD-Landtagsabgeordnete Beate Raudies (mitte) informierte sich bei ihrem Jahresbesuch in Tornesch bei Bürgermeister Roland Krügel (links) und dem SPD-Ortsvorsitzenden Manfred Mörker über Projekte der Stadt.

Schleswig-holsteinische Landtagsabgeordneten Beate Raudies (SPD) thematisiert den Trassenbau und die Bahnhalte.

shz.de von
27. Mai 2014, 17:00 Uhr

Tornesch | Eine Hürde zum Bau der K 22 ist genommen: „Mit der Deutschen Bahn sind wir uns einig, wir planen viergleisig“, berichtete Torneschs Bürgermeister Roland Krügel (CDU) beim Besuch der schleswig-holsteinischen Landtagsabgeordneten Beate Raudies (SPD, Foto). „Jetzt kann die Kreuzung der Schienen geplant werden“, so Krügel weiter. Auch in Kiel beschäftigt Raudies das Thema: Sie würde sich regelmäßig nach dem Sachstand erkundigen. Derzeit laufe jedoch noch das Planfeststellungsverfahren. Raudies begrüßt, dass sich Uetersens und Torneschs Politik für den Bau der Trasse ausgesprochen hat: „Es ist ein wichtiges Signal, dass die Region an einem Strang zieht.“

Thema des Besuchs war zudem die Bahnanbindung nach Hamburg. Laut Raudies hat die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS) den vorläufigen Winterfahrplan veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass von Tornesch stündlich in die Hansestadt gefahren wird. Das ist Krügel zu wenig, es solle mindestens alle 30 Minuten zugestiegen werden können. Raudies ist sicher, dass bei der geplanten Regelung, im Blick auf den A7-Ausbau, ein Verkehrschaos drohe. „Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Menschen der Region“, sagte die SPD-Politikerin. Morgen tragen Krügel, Torneschs SPD-Chef Manfred Mörker und Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) ihr Anliegen zu den Bahnhalten in Kiel beim Landeswirtschaftsausschuss vor.

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