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Tornesch/Uetersen : K22: Gegner pochen auf ihre Rechte

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Brauchen Tornesch und Uetersen die K22? Die Interessengemeinschaft fordert die Veröffentlichung des Verkehrskonzepts. Die Stadt lehnt das ab – es gibt noch keine Ergebnisse.

shz.de von
erstellt am 26.Apr.2014 | 12:00 Uhr

Tornesch | Die Mehrheiten in Uetersens und Torneschs Politik sind für den Bau der Kreisstraße 22 (K22). Um den Bedarf zu ermitteln, hat die Stadt Tornesch im Februar 2013 die Erstellung eines Verkehrskonzeptes in Auftrag gegeben. Gegner der Trassenführung durch Torneschs Stadtteil Esingen, die Interessengemeinschaft (IG) Südtangente, fordern die Veröffentlichung der Ergebnisse.

Das hat die Stadt Tornesch abgelehnt: „Die Ergebnisse liegen noch nicht vor“, sagte Bürgermeister Roland Krügel (CDU) am Freitag dem Pinneberger Tageblatt. Als Grundlage für die Forderung führt die IG das Informationszugangsgesetz an. Daraus ergibt sich, dass private und juristische Personen freien Zugang zu einem solchen Ergebnis haben. „Das ist richtig, wenn wir etwas haben, wird das auch übermittelt“, so Krügel weiter.

Das Verkehrsgutachten und das daraus resultierende Verkehrskonzept erstellt das Neumünsteraner Unternehmen Wasser- und Verkehrskontor. Daraus ergeben sich unter anderem Handlungsmöglichkeiten für den Bau der K22.

Die K22 beschäftigt Tornesch seit Jahrzehnten. Zirka 30 Millionen Euro soll es kosten, die Verbindung zwischen Uetersen und der Landesstraße 110 in Tornesch auszubauen. Das Vorhaben beruht auf einem Vertrag von 1981 zwischen Tornesch und Uetersen mit dem Kreis Pinneberg.

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