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Schenefeld : Junge Zeitungsmacher und erlaubte Graffiti-Kunst

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Jukshausen-Projekt mit vielen Aktionen endet nach einer Woche erlebter Politik.

Schenfeld | Bei einer facettenreichen Abschlusspräsentation haben die Bewohner der Spielstadt Jukshausen ihre Ergebnisse in Schenefeld präsentiert. Für die Kinder im Alter von neun bis 15 Jahren endeten ereignisreiche vier Tage.

Zufrieden zeigten sich die Projekt-Initiatorinnen Kerstin Werner und Inga Göhlitz. „Die Jugendlichen haben viel über Politik und Geldprozesse gelernt“, sagte Werner. Die Souveränität eines jeden Bewohners habe von Tag zu Tag zugenommen. Es sei Mädchen wie Jungen gelungen, die Prozesse in der Stadt Jukshausen zu verstehen und zu nutzen.

Auch die Schüler waren zufrieden. „Ich habe in Jukshausen gelernt, welche Bereiche mich interessieren“, bilanzierte Marieke (13). Wie ihre Freundin Kim (13) faszinierten sie kreative Tätigkeiten in der Redaktion sowie das Graffiti-Projekt. Einer Umfrage der Zeitungsredaktion zu Folge kam das Hip-Hop-Tanzen am besten an.

Die Jungredakteure kreierten insgesamt vier Zeitungen. Die jeweiligen Titel wechselten dabei beständig. Neueste Nachrichten über gewählte Bürgermeister konnte man in den Jukshausen News, im Jukshausener Käseblatt sowie im J-Blatt verfolgen. „Meine Redakteure haben sich mit enormen Arbeitseinsatz wacker geschlagen“, bilanzierte Redaktionsleiterin Inga Göhlitz.

Noch am letzten Tag ging es in Jukshausen politisch turbulent zu. „Die Reichen können bei uns so viel wie möglich verkaufen, das muss sich ändern“, betonte Bürgermeisterin Mimi. Langfristig müsse man in Jukshausen wohl auch über eine Währungsreform nachdenken. Während des Projektes wurde deutlich, wie ernst die Kinder ihre Spielstadt nehmen und ihre Anliegen mit guten Argumenten in den Vollversammlungen vertraten.

Insgesamt hatten die Kinder und Jugendlichen viel Spaß. Besonders freuten sich die Teilnehmer über den Besuch von Minister Stefan Studt.

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erstellt am 17.Okt.2014 | 10:00 Uhr

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