Junge Union reaktiviert Ortsverband

Freuen sich über die Reaktivierung der JU Elmshorn: Justus Schmitt (JU-Kreisvorsitzender, von links), Ruben Petersen (JU-Ortsvorsitzender Elmshorn) und Nicolas Sölter (CDU-Stadtverbandsvorsitzender Elmshorn).
Freuen sich über die Reaktivierung der JU Elmshorn: Justus Schmitt (JU-Kreisvorsitzender, von links), Ruben Petersen (JU-Ortsvorsitzender Elmshorn) und Nicolas Sölter (CDU-Stadtverbandsvorsitzender Elmshorn).

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09. Dezember 2018, 16:37 Uhr

Elmshorn hat wieder eine Junge Union (JU). Nach einer Zeit der Inaktivität reaktivierte sich der Ortsverband „JU Elmshorn und Umgebung“ in der vergangenen Woche. Neuer Vorsitzender ist Ruben Petersen (21), der von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt wurde. Als sein Stellvertreter steht ihm künftig Patrick Purwins (26) zur Seite. Das Amt des Schatzmeisters bekleidet der 22-jährige Niklas Nagel. Komplettiert wird der neue Vorstand im Beisitzerbereich durch Arne Flemming, Lennart Jensen, Nico Senff und Christoph Schüning.

Der JU-Kreisvorsitzende Justus Schmitt zeigte sich erfreut über die Reaktivierung. „Es ist für mich klarer Auftrag politischer Jugendorganisationen, sich für gelebte Demokratie stark zu machen, junge Menschen für Politik zu begeistern und auf die Probleme der Jugend aufmerksam zu machen“, sagte er.

Voller Tatendrang zeigte sich der frischgebackene Elmshorner Vorsitzende: „Wir sind nun bereit unseren Fokus auf die inhaltliche Arbeit zu legen“, so Petersen. Und damit wurde noch auf der selben Sitzung begonnen. Neben den Vorstandswahlen wurden gleich auch inhaltliche Anträge diskutiert und beschlossen: So setzt sich die JU unter anderem für eine Änderung des Grundgesetzes ein, um die verfassungsrechtlichen Bedenken bezüglich der 2016 eingeführten „Ehe für Alle“ auszuräumen. Die Ehe soll demnach zukünftig im Grundgesetz als „Verbindung zwischen zwei Personen unabhängig ihres Geschlechtes“ definiert werden, womit die Hürde, dass die gleichgeschlechtliche Ehe durch eine Verfassungsbeschwerde ihrer Gegner gekippt würde, erheblich höher wäre. „Die Ehe darf kein Privileg für einige wenige sein. Das sollten wir fest in unserer Gesellschaft verankern“, so Petersen.

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