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Am Hollhorn : Junge Kicker bei der Fußball-Woche in Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Dribbeln, Passen, Zweikampf: 57 junge Sportler genießen noch bis heute eine intensive Fußball-Woche auf dem Spielfeld Am Hollhorn.

shz.de von
erstellt am 28.Aug.2015 | 16:30 Uhr

Halstenbek | „Sonst bin ich in Blankenese bei einer Mädchen-Mannschaft, da ist es schön, mal mit Jungs zu trainieren“, sagt die neunjährige Felicitas. Sie ist eine der drei Mädchen auf dem Platz. Seit Montag und noch bis heute spielen 57 junge Sportler im Alter von fünf bis 13 Jahren zusammen Fußball in Halstenbek. Der Tag beginnt um neun und endet etwa 16 Uhr. Mittags wird zusammen gegessen.

Christian Klose organisiert die Woche unter dem Namen „Fußball and more“. Der Geschäftsführer veranstaltet bundesweit mehrere Camps im Jahr. Eins wird zusammen mit dem Leiter Christian Wonnay in Halstenbek realisiert. „Ohne die freundliche und starke Kooperation des Vereins Kickers Halstenbek wäre das schwer machbar“, beschreibt Wonnay die Umstände. Den Platz der Kickers dürfen sie schon das vierte Jahr in Folge nutzen.

135 Euro kostet das Camp für die Kinder. Als Erinnerung dürfen am Ende Trikot, Hose und ein Ball mitgenommen werden. Außerdem bekommt jeder eine Urkunde für seine Leistung. Vorkenntnisse werden nicht gebraucht, viel eher ist der Spaß am Fußball entscheidend. Die Kinder spielen in kleinen Teams, die nach Alter und Leistung gebildet werden. Sie durchlaufen vormittags ein Stationstraining, bei dem etwa Dribbeln, Passen, Zweikampf, Spielintelligenz oder die Koordinationsfähigkeit gefordert werden.

Sie genießen eine super Woche: Alle 57 Fußballer, die vier Jugendbetreuer und Campleiter Christian Wonnay (Dritter v. l., hinten). (Foto: Henkelmann)
Sie genießen eine super Woche: Alle 57 Fußballer, die vier Jugendbetreuer und Campleiter Christian Wonnay (Dritter v. l., hinten). (Foto: Henkelmann)
 

Nachmittags gibt es dann Aktionen wie das Neun-Meter-Schießen. Heute endet das Training schon 15.30 Uhr. Danach findet die „Weltmeisterschaft“ statt. Im Endspiel stehen sich die besten 20 Fußballer gegenüber, die von Teamkollegen und Eltern bejubelt werden.

„Viele der Kinder kommen hier mehr aus sich raus, als sie es im Verein machen würden. Sie wachsen über sich hinaus, weil der Leistungsdruck fehlt“, erklärt einer der vier Jugendbetreuer und stellvertretenden Campleiter, Khaled Belkhodja. Das Training solle für die Kinder einfach eine Woche voller Spaß sein, bevor die Schule wieder anfängt. Fazit: Viele der kleinen Fußballer kündigen an, nach dem Training im Camp einem Verein beizutreten, sofern sie noch kein Mitglied sind.

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