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Projekt „Dem Abwasser auf der Spur“ : Junge Filmcrew aus Uetersen produziert Clip über Abwasser

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der rund dreiminütige Videoclip, von Schülern für Schüler gemacht, ist das erste Projekt der Schülerfirma „Meyn.Production Image & Werbefilmproduktion“ in Zusammenarbeit mit dem AZV.

shz.de von
erstellt am 18.Nov.2015 | 00:32 Uhr

Uetersen | Die Spurensuche der jungen Filmcrew beginnt am heimischen Waschbecken und führt Miriam Kohlus, Max Schröter und Markus Ehrett ins Klärwerk Hetlingen: Hier finden die 15-Jährigen heraus, wie das schmutzige Wasser aus der Region wieder sauber wird. Vor Ort zeigt sich auch, was es heißt, sorgsam mit dem Wasser umzugehen. Denn die Toilette ist kein Mülleimer. Medikamente zum Beispiel gehören ordentlich entsorgt.

Gestern haben die Jugendlichen ihr Filmprojekt zum Thema Abwasser im Ludwig-Meyen-Gymnasium in Uetersen vorgestellt. Der Anlass für den Imagefilm ist das zehnjährige Bestehen des Kooperationsprojekts „Dem Abwasser auf der Spur“ der Stiftung der Sparkasse Südholstein und des AZV Südholstein. Der rund dreiminütige Videoclip, von Schülern für Schüler gemacht, ist das erste Projekt der Schülerfirma „Meyn.Production Image & Werbefilmproduktion“ in Zusammenarbeit mit dem AZV.

Vor der Vorführung waren die Jugendlichen sichtlich nervös und flitzten immer wieder im Klassenraum hin und her, damit die Technik auch ja funktioniert. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Der Clip macht deutlich, wie aufwendig die Aufbereitung des Wassers ist, nachdem man die Klospülung gedrückt hat.

Sönke Zankel, Kreisfachberater für Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen, lobte seine Schützlinge, die sich acht Wochen lang mit insgesamt 240 Arbeitsstunden mit dem Film beschäftigt haben. Auch Jan Köber, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung der Sparkasse Schleswig-Holstein, war begeistert: „Ich bin ganz geflasht. Meine Erwartungen sind weit übertroffen worden.“

Christine Mesek vom Vorstand des AZV erinnerte daran, dass weltweit zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer Toilette haben. Die meisten davon seien Kinder. Deshalb gebe es auch den Welttoilettentag, der morgen an dieser Problematik erinnern soll. Auch wenn der Name gern Gelächter auslöse, sei der Hintergrund ernst, so Mesek. Miriam Kohlus, die die Hauptrolle in dem Clip spielt, fand, dass die Organisation die größte Hürde für das Filmprojekt dargestellt hat. „Wir haben gut gelernt, uns zu organisieren.“ Das Projekt habe viel Spaß gemacht, ergänzte Markus Ehrett. Es sei ein gutes Gefühl, alles gemeistert zu haben. Der Clip ist online beim AZV zu sehen.

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