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Kreisjugenfeuerwehrtag : Jugendwehren kämpfen um den Kreis-Titel

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fast 500 Teilnehmer messen sich beim diesjährigen Kreisjugenfeuerwehrtag.

shz.de von
erstellt am 10.Jul.2017 | 13:00 Uhr

Prisdorf | Eigentlich ging es um Punkte für das eigene Team, doch wurde der Jubel gestern um so lauter, wenn die Ausbilder der Jugendfeuerwehren bei ihrem Spiel scheiterten. Vor der Prisdorfer Wache mussten sie sich Wasserbomben zuwerfen und diese fangen. „Wir haben das im Vorfeld ausführlich getestet“, wiegelte Jan Heitmann, Jugendfeuerwehrwart der Freiwilligen Feuerwehr Prisdorf und Organisator des Kreisjugendfeuerwehrtags, Aufforderungen ab, es selbst zu versuchen. „Die Kinder haben richtig Spaß und bei dem Wetter tut so eine Abkühlung ja mal gut“, stellte Heitmann grinsend fest.

Am Sonntag, 10. September, wird gleich doppelt Geburtstag gefeiert: Der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg feiert sein 125-jähriges Bestehen und der Kreisjugendring Pinneberg seinen 70. Geburtstag. Als dritter Veranstalter ist der Pinneberger A. Beig-Verlag dabei. Auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale, Alte Bundesstraße 10, wird es in der Zeit von 11 bis 17 Uhr Konzerte auf mehreren Bühnen, viele Imbissstände und jede Menge Spiel- und Spaßaktionen geben. Alle Infos finden Sie hier.

Etwa 100 Blauröcke, Eltern und Vertreter der Prisdorfer Vereine hatten insgesamt zwölf Wettkämpfe eingerichtet, bei denen Geschick, Kraft, Schnelligkeit, aber auch Kommunikation gefordert waren. Die etwa 475 Kinder und Jugendlichen aus 30 Jugendfeuerwehren mussten Fehler in einem aufgebauten Löschangriff erkennen, Löschschläuche per Hand Füllen und so transportieren, dass sie möglichst wenig Wasser verlieren und Pflanzen erkennen. Beim Lego-Parcours galt es, durch Kommunikation die richtigen Steine zu finden und zusammenzubauen. Hier waren klare Ansagen gefragt. Beim Gruppenwiegen mussten die Nachwuchsretter schätzen, wie schwer ihre Gruppe ist, bevor sie die Tierwaage betraten.

Zielsicher: Wie schießt man einen Handschuh möglichst genau und weit mit einem Strahlrohr? Diese Frage stellten sich die Jugendfeuerwehren gestern.
Zielsicher: Wie schießt man einen Handschuh möglichst genau und weit mit einem Strahlrohr? Diese Frage stellten sich die Jugendfeuerwehren gestern. Foto: Bastian Fröhlig
 

„Wir sind erprobt in solchen Veranstaltungen und wissen, was ankommt“, bilanzierte Heitmann. Die Prisdorfer Wehr hatte sich anlässlich des 40-jährigen Bestehens nach zehn Jahren wieder einmal für die Ausrichtung des Jugendfeuerwehrtags beworben. „Man kann nicht immer nur Einladungen annehmen, sondern muss auch selbst mal was machen. So einen Tag können wir stemmen, ohne uns zu verbiegen. Ein Zeltlager ist leider illusorisch“, so Heitmann.

Die Jugendfeuerwehr Kölln-Reisiek gewann den Pokal des Kreisfeuerwehrverbands Pinneberg. Der „Prisdorf Cup“ ging an die Jugendfeuerwehr Rellingen. Für besonders vorbildliches Auftreten und Verhalten wurde die Jugendfeuerwehr Tornesch mit dem „Fairness-Pokal“ geehrt. Den Ausbilderpokal sicherten sich die Jugendbetreuer der Freiwilligen Feuerwehr Bönningstedt.
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