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"Erfreut und überrascht" : Jugendtreff ,,Komet" erhält Sozialpreis der CDU

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Saim Cetinkaya, Leiter der Einrichtung, nimmt den symbolischen Scheck in Höhe von 500 Euro entgegen

shz.de von
erstellt am 13.Feb.2017 | 15:30 Uhr

Pinneberg | Beim traditionellen Grünkohlessen hat die CDU Pinneberg am Freitagabend im Restaurants Meusels den Jugendtreff „Komet“ mit dem Sozialpreis ausgezeichnet. Der symbolische Scheck in Höhe von 500 Euro wurde an Saim „Kasi“ Cetinkaya und Eugenia Koch-Wunder übergeben.

Die Vorsitzende der CDU Pinneberg, Natalina di Racca-Boenigk, lobte in ihrer Laudatio die seit beinahe zwanzig Jahren mit ungebremstem Engagement andauernde Arbeit Cetinkayas, der den Jugendtreff selbst mit aufgebaut hat. Mit den sozialen Wohnungen im Bereich Sandkamp und Sandstücken, in denen Menschen unterschiedlichster Nationalitäten untergebracht wurden, habe sich die Stadt in den Neunzigern dort einen „sozialen Sprengstoff“ gelegt. Die Einrichtung des Jugendtreffs „Komet“ sollte die jungen Menschen aus dieser Gegend abholen – und das hat sich bewährt. Etwa 40 Jugendliche werden seitdem in dem Treff täglich willkommen geheißen, in den Ferien mehr. Di Racca-Boenick lobte, wie gut sich Cetinkaya mit den beengten Räumlichkeiten von 100 Quadratmetern arrangiert habe. Das sei aber künftig nicht mehr nötig, denn die Stadt investiert nun 120.000 Euro in den Ausbau des Jugendtreffs.

Jugendarbeit braucht Zeit

Cetinkaya zeigte sich über den Preis „erfreut und überrascht“. Die Gegend des Jugendtreffs habe sich in den letzten zwanzig Jahren sehr gewandelt, der Bereich sei mittlerweile ein angenehmes Wohngebiet. Auch durch den Jugendtreff sei die anfangs fehlende Infrastruktur nachgekommen und hätte das Gebiet aufgewertet. Stolz ist Cetinkaya aber vor allem für eine andere Art der Auszeichnung: „Das Schönste für mich ist, dass inzwischen die zweite Generation zu mir kommt.“ Dankbar zeigte er sich auch über die Investition von 120.000 Euro: „Ich gebe mein Ehrenwort, dass alles so schnell wie möglich fertig wird.“ Es sei auch ein Zeichen der Anerkennung: „Es ist eine große Wertschätzung. Es zeigt, dass seitens der Stadt gesehen wird, was wir leisten,“ sagte Eugenia Koch-Wunder. „Wie erfolgreich Jugendarbeit tatsächlich geleistet wird, zeigt sich nie sofort. Es braucht Zeit, bis man sieht, wie sich das Viertel und seine Jugend entwickelt.“ Dass jetzt noch der Preis in Höhe von 500 Euro hinzukommt, passt Cetinkaya bestens ins Konzept: „Zum Ausbau können wir mit dem Geld nun eine vernünftige Musikanlage anschaffen.“

Am Abend waren auch Landtagskandidatin Kerstin Seyfert, Bundestagskanditat Michael von Abercron, der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landtag Hans-Jörn Arp und Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg anwesend. Letztere freute sich besonders über die Preisträger: „Ich bin sehr stolz, dass der Komet als erste städtische Einrichtung den Preis bekommen hat.“

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