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Jugendschutz-Auszeichnung für Veranstaltungen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Als eine „Einladung um gemeinsam ein tolles Fest zu feiern“ bezeichnete Ingo Waschkau, Geschäftsführer des Kreisjugendrings, die Auszeichnung, die die Arbeitsgemeinschaft „Jugendschutz im Mittelpunkt“ (JiM) des Kreises Pinneberg künftig für öffentliche Veranstaltungen vergeben möchte – wenn deren Organisatoren sich im Vorfeld mit Aspekten des Jugendschutzes auseinandergesetzt haben. „Das bedeutet, dass bei Veranstaltungen wie einem Weinfest auch Stände mit alkoholfreien Getränke sind“, sagte Kreisjugendschützerin Andrea Pinzek. Aber auch ein Bus-Shuttle, der die Jugendlichen abends zum Bahnhof fahren würde, zähle dazu.

Polizeihauptmeister Carsten Wegner berichtete, dass es bei der Auszeichnung darum gehe, für das Thema zu sensilibisieren. „Es kommt vor, dass jemand gesagt bekommt: ‚Mach’ mal etwas für die Lütten auf unserem Vereinsfest‘, derjenige aber gar nicht weiß, welche Rechte und Pflichten dann für die Veranstaltung bestehen.“ Das wolle JiM ändern.

Seit gestern können sich Organisatoren mit ihren Veranstaltungen für die Auszeichnung bewerben. „Das ist ganz formlos möglich und kostet die Veranstalter nichts“, so Kreisjugendschützer Jörn Folster. Innerhalb von zwei Wochen würde die Arbeitsgemeinschaft dann entscheiden, ob die Planungen eine Auszeichnung rechtfertigen würden. Sollte dies der Fall sein, erhielten sie ein grafisches Symbol für ihre Werbung, dass bestätigt, das der Jugendschutz berücksichtigt wurde. Dieses sei mit dem Datum der Veranstaltung versehen, bei einer Folgeveranstaltung sei eine erneute Bewerbung nötig. Ob die Einhaltung kontrolliert werde? „Es ist nicht geplant, dies zu kontrollieren. Aber wir erfahren ja, wenn es auf der Veranstaltung zu Rettungs- oder Polizeieinsätzen gekommen ist“, so Wegner.

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