zur Navigation springen

DRK-Kreiswettbewerb : Jugendretter üben für den Ernstfall

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Gruppen aus Quickborn und Elmshorn gewinnen den Kreiswettbewerb des Roten Kreuzes. 150 Helfer sind aus der Region beteiligt.

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2014 | 08:30 Uhr

Holm | Gruppen aus Quickborn und Elmshorn haben den Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes in Horst (Kreis Steinburg) gewonnen. Erstmals hatten die Kreise Pinneberg und Steinburg den Wettkampf gemeinsam veranstaltet. Insgesamt waren 13 Gruppen in den Altersstufen zehn bis zwölf Jahre und 13 bis 16 Jahre angetreten, wie der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mitteilte.

Jede Gruppe musste jeweils 13 Aufgaben bewältigen. So wurde etwa das Wissen in Erster Hilfe geprüft. Außerdem mussten die Jugendlichen beweisen, was sie in Sachen Ernährung, Umwelt, DRK-Geschichte und DRK-Projekte drauf haben. Die Prüfer achteten nicht nur auf das Fachwissen der Gruppenmitglieder, sondern auch auf deren Teamgeist. In einem Parcoursspiel knipsten die Gruppen zudem Fotoserien zum Thema „Gefühlschaos“. Es war keine leichte Aufgabe, auf Knopfdruck ein Gefühl darzustellen.

Unter den Augen einer kritischen Jury präsentierte jede Gruppe am Samstagabend einen Sketch zu dem Thema „Bodyguard“. Punkte gab es für die Kreativität und den „Lach-Faktor“, aber auch für Kostüme und Kulissen.

Mit großer Spannung wurde am Sonntag dann die Siegerehrung erwartet. In der Altersstufe der Zehn- bis Zwölfjährigen gewann die Gruppe aus Quickborn vor den Prisdorfern (Kreis Pinneberg). Der Sieger im Kreis Steinburg kommt aus Itzehoe. Bei den 13- bis 16-Jährigen gewann das JRK Elmshorn vor den Gruppen aus Wedel, Bönningstedt, Heist und Uetersen (Kreis Pinneberg). Im Kreis Steinburg gewannen ebenfalls die Itzehoer.

Die DRK-Bereitschaft Wedel hat den Wettbewerb für eine Katastrophenschutzübung genutzt, indem sie den Bau einer Notunterkunft und die Verpflegung der etwa 150 Teilnehmer und Helfer übernahm. Für die Bereitschaft ist es wichtig, Routine im Umgang mit der Feldküche, der Berechnung von Lebensmittelmengen und der Einhaltung der Kühlkette zu bekommen.

Die Kreisverbände Pinneberg und Steinburg hätten den Wettbewerb in diesem Jahr gemeinsam ausgerichtet, weil die Zahl der teilnehmenden Gruppen in der Vergangenheit stetig gesunken sei, wie es in einer Mitteilung des DRK heißt. Für die Retter werde es immer schwerer, Nachwuchs zu finden. Die Kooperation erleichtere es wesentlich, die organisatorischen Aufgaben zu bewältigen.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen