Jugendlicher Elan, ein wenig Erfahrung

Kader des SC Rist Wedel verfügt über eine gesunde Mischung / Erstes Heimspiel am 25. Oktober

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09. Oktober 2020, 16:58 Uhr

Wedel | Der Saisonhöhepunkt stand mit dem Playoff-Auftakt unmittelbar bevor. Dann war für das Pro B-Team des SC Rist Wedel von einem Tag auf den anderen alles vorbei. Die Abschlusstabelle der Punktrunde wurde zum Endstand, die Corona-Pandemie verhinderte weitere Basketball-Festtage in der Wedeler Steinberghalle. Mit zwölf Siegen und zehn Niederlagen belegte der SC Rist den sechsten Platz. Da die junge Mannschaft sich im Laufe der Spielzeit kontinuierlich steigern konnte, hätte das Team von Trainer Benka Barloschky vermutlich auch in den Playoffs eine gute Rolle gespielt und hervorragende Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde gehabt. Umso ärgerlicher war der Saisonabbruch, der dem jungen Kader die Chance raubte, seine Fortschritte auf der großen Playoff-Bühne zu zeigen.

Nun geht es wieder bei null los. Nach monatelanger Pause kämpfen die Basketballer aus der Rolandstadt endlich wieder um Punkte. Zum Heimauftakt empfangen die Rister am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr in der Wedeler Steinberg-Halle die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06, gegen die sie am 1. März auch ihr bis dato letztes Pflichtspiel bestritten und deutlich mit 90:82 gewonnen hatte.

Die Wedeler setzen in der kommenden Saison erneut auf ein junges Team, das von einigen wenigen Routiniers wie Neuzugang Mario Blessing geführt wird. Gerade von Blessing erhofft sich Trainer Benka Barloschky einiges. Blessing kehrte vom VfL Bochum zurück an den Steinberg, wo er schon von 2017 bis 2019 aktiv war. Der Neuzugang soll in Zukunft die Richtung vorgeben und zusätzlich die beiden Spielmacher-Talente Leif Möller und Semjon Weilguny fördern.

Viel jugendliche Unbekümmertheit, dazu eine Prise Erfahrung – das sollen die passenden Zutaten für eine erfolgreiche Saison sein. Vom Talent her dürfte kaum eine andere Mannschaft so viel zu bieten haben wie die Wedeler. Akteure wie Justus Hollatz und Osaro Jürgen Rich Igbineweka haben bei den Hamburg Towers schon Bundesliga-Luft geschnuppert und verfügen über eine enorme individuelle Qualität. Bringen sie diese konstant aufs Parkett, dürfte das Team aus der Rolandstadt von seinen Gegnern nur äußerst schwer zu schlagen sein.

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