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„Jugendinitiative mit Pfiff“ : Jugendliche als Vorbilder

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vorbildliche Projekte von Vereinen und Initiativen wurden ausgezeichnet. Ein interkulturelles Kinderkochbuch ist auf Platz eins.

„Jugendarbeit – ’raus aus dem Verborgenen“ – unter diesem Motto stand die zehnte Auflage der „Jugendinitiative mit Pfiff“ von Kreisjugendring (KJR) und Sparkasse Südholstein. Und gemäß dieses Mottos zeigten zwölf Jugendgruppen sowie Initiativen im Erdgeschoss der Pinneberger Drostei eine beeindruckende Schau ihrer Leistungsfähigkeit. Sie alle hatte sich beworben, um den ersten Preis der Jugendinitiative zu gewinnen.

Für die Jury war es keine leichte Aufgabe, aus der Vielzahl der Bewerber, das beste Projekt herauszufiltern. Insgesamt hatten sich 23 Vereine und Initiativen beworben. Zwölf von ihnen erhielten eine Förderung von 500 Euro, um ihre Idee für ein nachhaltiges Projekt mit Vorbildcharakter in die Tat umzusetzen und sich in der Drostei zu präsentieren.

Kreispräsident Burkhard Tiemann (CDU) lobte das Engagement während seiner Ansprache. „Heutzutage haben es positive Botschaften über junge Menschen schwer, Schlagzeilen in den Medien zu bekommen“, resümierte der Kreispräsident. Oft werde nicht gesehen, wieviele Kinder und Jugendliche sich ehrenamtlich engagieren. Die Jugendinitiative habe sich zum Ziel gesetzt, den Nachwuchs ans Ehrenamt heranzuführen und das Engagement der Aktiven zu ehren. „Wir wollen, dass gute Ideen laufen lernen“, betonte KJR-Geschäftsführer Ingo Waschkau.

Aus den Wettbewerbsbeiträgen stachen drei laut Jury, die aus den Vorjahresgewinnern, zwei ehrenamtlichen Betreuern, Uwe Schwarzenberger von der Stiftung der Sparkasse, Karsten Hamdorf aus der Pinneberger Kreisverwaltung und weiteren zwei KJR-Vertretern bestand, hervor. Mit dem dritten Platz - und damit 250 Euro – wurden die Jugendgruppe des Kinderschutzbundes Elmshorn und der Jugendbeirat des Einwandererbunds Elmshorn ausgezeichnet. Gemeinsam haben sie eine einwöchige Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien organisiert. Damit auch Jungen und Mädchen, die noch nie im Urlaub waren, sich eine Teilnahme leisten konnten, betrug der Eigenantail gerade einmal zehn Euro.

Jubel herrschte auch bei der Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) Barmstedt. Sie baute an der Grund- und Gemeinschaftsschule ihrer Heimatstadt einen Unterstand für die Bushaltestelle, sodass die Schüler nunmehr nicht im Regen warten müssen. Dafür erhielten die THWler den zweiten Platz und einen Scheck über 500 Euro.

Auf den mit 1000 Euro dotierten ersten Platz kamen vier Mädchen des Awo Stomhaus Elmshorn. Sie setzten sich mit den Lieblingsspeisen von Migranten auseinander und erstellten im Anschluss ein interkulturelles Kinderkochbuch.

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erstellt am 20.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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