Hasloh : Jugendfreizeit nur für Mädchen

„Abbey Road“ an der Ostsee: Beim Fotoshooting stellten die Teilnehmerinnen das wohl berühmteste Plattencover der Beatles nach.
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„Abbey Road“ an der Ostsee: Beim Fotoshooting stellten die Teilnehmerinnen das wohl berühmteste Plattencover der Beatles nach.

Verkleiden, schminken, Fotomodel spielen: Junge Frauen aus Ellerbek, Hasloh und Bönningstedt unter sich.

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18. September 2014, 14:00 Uhr

Hasloh | Einmal im Jahr gehört das Wochenende ausschließlich den Mädchen aus Ellerbek, Hasloh und Bönningstedt, die den Hasloher „JugendRaum“ (JuRa) und das Bönningstedter Kinder- und Jugendzentrum (KiJu) regelmäßig besuchen. „Fashiontrixxx“ haben die beiden Betreuerinnen, Martina „Tinka“ Niehusen und Claudia Büchner, diese Freizeit auf dem Campingplatz Sütel an der Ostsee getauft – in Anlehnung an eine Fernsehserie, in der junge Frauen mit Hilfe von Profi-Stylisten ihr Aussehen und ihren Stil verändern.

„Bei uns ist es so, dass dieses Wochenende unter ein bestimmtes Motto gestellt wird“, erklärt Büchner. Dementsprechend werden Kleidung und Schmink-Utensilien mitgenommen und ausprobiert.

Nachdem in den vergangenen Jahren bereits die Themen „Avatar“ und „Glamour“ in Szene gesetzt wurden, war in diesem Jahr „Mangas“ das Motto. „Für einen Tag verwandelten sich die Mädchen mit Hilfe von Schminke, Kleidung und Fön in Manga-Stars“, berichtet Büchner. Dabei legten die Betreuerinnen viel Wert darauf, dass die Teilnehmerinnen sich gegenseitig unterstützten und ihre Erfahrungen teilten.

Immer mit dabei sei die Fotokamera. Denn nicht nur das Verwandeln das Äußeren sondern auch das Posieren vor der Kamera wird geübt. So entstand an einem Zebrastreifen die Idee, das berühmte Beatles-Cover von „Abbey Road“ nachzustellen.

Am Lagerfeuer konnten die Teilnehmerinnen, die zwischen 11 und 17 Jahre alt waren, den Tag Revue passieren lassen. „Eine neue Erfahrung war für einige auch, Yoga bei Sonnenaufgang auszuprobieren“, berichtet Büchner.

Ausflüge unternahm die Gruppe dank der Unterstützung des SV Rugenbergen, der einen Transporter zur Verfügung stellte und des Fasanenhofs, der als Sponsor einen Teil des finanziellen Aufwands deckte. „Wir haben viel Spaß zusammen gehabt und wertvolle Erfahrungen ausgetauscht“, resümiert Büchner.

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