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Borstel-Hohenraden : Johanniter übernehmen Gebäudemanagement des Kindergartens

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Marienkäfer werden länger betreut. Neuer Vertrag mit Abwasserzweckverband.

shz.de von
erstellt am 20.Mär.2015 | 17:00 Uhr

Borstel-Hohenraden | Die Knirpse im Johanniter-Kindergarten in Borstel-Hohenraden werden künftig eine Stunde länger betreut. Die Verlängerung der Krippenzeiten wurde am Mittwochabend während der Gemeindevertretung beschlossen. Auf der Tagesordnung stand auch die Übernahme des Gebäudemanagements durch die Johanniter sowie die Mitgliedschaft der Gemeinde Borstel-Hohenraden im Abwasserzweckverband.

Kita-Leiterin Nicole Piecha hatte ihren Wunsch nach einem Spätdienst an die Kommune herangetragen, weil Eltern einen längeren Bedarf angemeldet hatten. Die Gemeindevertreter stimmten dem geschlossen zu. Die Ein- bis Drei-Jährigen in der Marienkäferguppe werden ab dem 1. April bis 15    Uhr betreut.

Der geänderte Vertrag über die Finanzierung und Nutzung der Kita mit der Johanniter-Unfallhilfe wurde ebenfalls diskutiert. Bislang war die Gemeinde für das Gebäudemanagement zuständig. Die neue Regelung hat aus Sicht von Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU) nur Vorteile für die Gemeinde und würde eine finanzielle und organisatorische Entlastung bringen. „Momentan werde ich auch angerufen, wenn 20    Müslischalen gekauft werden müssen“, so Rahn. Durch den Abschluss des neuen Vertrags gehörten die Gebäude weiter der Kommune, alle beweglichen Gegenstände den Johannitern. Leichter Unmut herrschte, weil der alte Vertrag zum Vergleich den Gemeindevertretern erst zur Sitzung am Mittwoch vorlag. Die FWG-Fraktion beschwerte sich, so habe man sich nicht genug vorbereiten können. „Die Kritik ist angekommen und ich kann sie auch nachvollziehen. Wir müssen da besser arbeiten“, räumte Rahn ein. Mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen wurde der neue Vertrag aber dennoch durchgewunken.

Während des Sitzung ging es auch um Formalien. Um eine Mitgliedschaft im Abwasserzweckverband (AZV) zu ermöglichen, musste zunächst die Zuständigkeit vom Amt Pinnau zurück auf die Gemeinde gehen. Dem stimmten alle Vertreter geschlossen zu. „Dadurch werden die kleinen Gemeinden im AZV eine höhere Gewichtung erhalten“, sagte Rahn.

Neues zur Sanierung der Quickborner Straße

Während der Versammlung gab es auch Neues zur Sanierung der Quickborner Straße zu vermelden. Nach einem Treffen im Amt sollen die Bürger in einer Einwohnerversammlung nach den Osterferien umfassend informiert werden. Das Treffen ist geplant für Dienstag, 21.    April, ab 19 Uhr in der Johannes-Schneider-Halle, Quickborner Straße 99.

Erfreut zeigte sich Rahn über das ehrenamtliche Engagement für das Haus, in dem Flüchtlinge untergebracht werden. So konnte an einem Wochenende eine der Wohnungen bezugsfertig saniert und eingerichtet werden. Im nicht öffentlichen Teil wurde für das Gebäude auch ein Mietvertrag zwischen dem Amt Pinnau und der Gemeinde beschlossen. Es werden zudem weiter Integrationshelfer gesucht. Wer die Asylbewerber unterstützen möchte, ist zum Treffen am Mittwoch, 25. März, ab 19 Uhr ins Feuerwehrhaus eingeladen.

Am Rande der Sitzung wurde auch Hauptfeuerwehrmann Jörn Jasper für sein 25-jähriges Engagement bei der Feuerwehr geehrt. Gerätewart und Branschutzerzieher Helmut Krützfeld ist nach 34 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden.

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