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Nach Patt: Bürger zahlen 75 Prozent : Jetzt wird die Bahnhofstraße saniert

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Da die Politik am Abend keine weiteren Eingaben gestellt hatte, wird die Beschlussvorlage zügig umgesetzt.

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erstellt am 01.Jun.2017 | 12:00 Uhr

Halstenbek | Am 26. Juni 2016 hatte Halstenbeks Gemeindevertretung einstimmig beschlossen, die Bahnhofstraße in 2017 grundzuerneuern. Während der Sitzung des Bauausschusses am Dienstag stand die 336.000 Euro teure Maßnahme inklusive der Straßenausbaubeitragssatzung wieder im Fokus. Ergebnis: Die Anwohner, sprich Grundstückseigentümer, werden mit 75 Prozent Kostenbeteiligung in die Pflicht genommen. Dagegen gab es vorab massive Proteste. Aber durch das Votums-Patt – CDU/ FDP gegen SPD/Grüne – ist „die Eingabe nun ins Leere gelaufen“, sagte Bürgermeister Claudius von Rüden (SPD) – und der Startschuss für die Sanierung gegeben.

Da die Politik am Abend keine weiteren Eingaben gestellt hatte, wird die Beschlussvorlage zügig umgesetzt. Mit der nun „gültigen Handlungsebene“ als Polster erklärte von Rüden während der Sitzung den anwesenden Bürgern erneut, dass das ganze Verfahren transparent für alle Beteiligten gewesen sei. Nichts sei verheimlicht worden, auf alle Fragen hätte es Antworten gegeben. Was kommt als Belastung auf den Bürger zu? Durchschnittlich wird ein Grundstückseigentümer mit etwa 4000 Euro beteiligt. Ihm bleiben aber zehn Jahre lang Zeit für die Abzahlung. Während der Sitzung votierten die Politiker einstimmig für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone vor der neuen Kita „Holzhüpfer“ am Eidelstedter Weg. Der Antrag wurde von der Grünen-Fraktion gestellt.

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