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Johann-Comenius-Schule : Jetzt geht’s ans Raumprogramm

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Während der Sommerferien wurden Fliesen ausgetauscht und Fenster neu gestrichen.

von
erstellt am 03.Sep.2015 | 16:35 Uhr

Pinneberg | Die Johann-Comenius-Schule (JCS) in Thesdorf macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck: Sie liegt malerisch an einem See, der Altbau hat eine schöne neue Außenfassade und es gibt einen Neubau samt Mensa und eine große Turnhalle.

Während der Sommerferien wurden an der JCS kleine Arbeiten ausgeführt: Dazu gehörten der Austausch von Fliesen im Neubau und das Streichen von Fenstern. Die Neubaufassade wird in Abschnitten überarbeitet. In einem Klassenraum wurde ein neuer Teppich verlegt. Die Elektroarbeiten im Altbau und die Installation der Sicherheitsbeleuchtung wurden ausgeführt. 50.000 Euro wurden in den Brandschutz gesteckt. Die Gemeinschaftsschule ist bereits lange im Fokus des Kommunalen Servicebetriebs der Stadt Pinneberg (KSP): Die Naturwissenschaftsräume mussten vor fünf Jahren saniert werden, die Lehrküche wurde vor drei Jahren ausgetauscht und das Hausmeisterhäuschen musste 2014 abgerissen werden.

Das war jedoch nur der Anfang. Der Boden im Neubau ist rissig und muss erneuert werden. Damit hat der KSP bereits begonnen. „Der Neubau wurde vor 20 Jahren gebaut und da hat sich jemand richtig Gedanken gemacht, das Gebäude ist gut angelegt und innovativ“, so Holst-Timm. Einziges Problem: Schon damals fehlte Geld und anstatt den kompletten Plan umzusetzen, wurde auf eine günstigere Alternative gesetzt.

Die sogenannten Pavillons sollten für fünf Jahre den fehlenden Teil vom Neubau ersetzen, unter anderem auch die Räumlichkeiten für die Sozialarbeit. Sie sind ebenfalls 20 Jahre alt und auch hier gibt es Sanierungsbedarf. Kaputte Wände, Fenster, die sich nicht öffnen lassen, Türen, die nicht richtig schließen, unebene Böden und fehlende Wasseranschlüsse – auch wenn es die Kinder freut, dort mal unter sich zu sein: „Das ist kein kinder- und jugendwürdiger Lehrraum“, so Holst-Timm.

Mit dem Schulbausanierungsplan von 2013 sollte endlich Schluss sein mit den Pavillons, Entwürfe für einen weiteren Neubau, der direkt an den Altbau anschließt, existieren seit November 2014. Doch: „Die Verpflichtungsermächtigung wurde gestrichen. Das soll jedoch zu keiner Verzögerung führen, da die Planungen eh noch nicht soweit seien“, zitiert Holst-Timm die Stadt. 2016 soll es losgehen. Doch jetzt gibt es Licht am Ende des Tunnels: Das Raumprogramm für den Ersatzbau soll im Schulausschuss am 30. September vorgestellt werden. Darüber wurde Holst-Timm jetzt informiert. Sie freut sich: „Wenn es sukzessive weitergeht, ist das in Ordnung“, sagt sie.

„Wir warten auf das Okay von der Schulleiterin und der Schulbehörde. Eine Vorplanung ist erstellt. Wenn das Go kommt, können wir den Bauantrag einreichen“, sagt KSP-Chefin Silkata Sahin-Adu.

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