Bürgermeisterwahl : Jetzt geht in Pinneberg der Wahlkampf los

Form- und fristgerecht: Amtsinhaberin Urte Steinberg (Zweite von links, parteilos) überreicht Kathrin Goldau vom Wahlbüro (rechts) ihre Bewerbungsunterlagen für die Bürgermeisterwahl. Unterstützt wird ihre Kandidatur von CDU und FDP – hier vertreten von Natalina di Racca-Boenigk, Vorsitzende der CDU Pinneberg, und FDP-Fraktionschef Werner Mende.
Form- und fristgerecht: Amtsinhaberin Urte Steinberg (Zweite v. l., parteilos) überreicht Kathrin Goldau vom Wahlbüro (r.) ihre Bewerbungsunterlagen für die Bürgermeisterwahl. Unterstützt wird ihre Kandidatur von CDU und FDP – hier vertreten von Natalina di Racca-Boenigk, Vorsitzende der CDU Pinneberg, und FDP-Fraktionschef Werner Mende.

Amtsinhaberin Urte Steinberg hat ihre Bewerbung bereits abgegeben. Ob es aber ein spannender Wahlkampf wird, ist noch unklar. Bislang ist sie die einzige Kandidatin

von
21. Juni 2018, 12:30 Uhr

Pinneberg | Der Bürgermeisterwahlkampf in Pinneberg hat am gestrigen Mittwoch begonnen. Amtsinhaberin Urte Steinberg (parteilos) hat im Rathaus der Kreisstadt ihre Bewerbung abgegeben. Begleitet wurde sie dabei von CDU-Chefin Natalina di Racca-Boenigk, Vorsitzende der CDU Pinneberg, und FDP-Fraktionschef Werner Mende. Wie berichtet, hatten CDU und FDP Steinberg als Kandidatin aufgestellt. Die diesjährige Wahl der Pinneberger Bürgermeisterin oder des Pinneberger Bürgermeisters ist am Sonntag, 9. September.

„Die Bewerbung ist form- und fristgerecht abgegeben worden. Alles ist vollständig“, stellte Kathrin Goldau vom Wahlbüro fest. Zu den Unterlagen gehören die Erklärungen von CDU und FDP für die Aufstellung einer Bewerberin, die Zustimmungserklärung von Steinberg und die Bescheinigung der Wählbarkeit.

„Ich freue mich, dass mich CDU und FDP als Kandidatin aufgestellt haben“, sagte Steinberg. Di Racca-Boenigk und Mende sind sich einig: Steinberg soll das zu Ende führen, was sie begonnen habe. Dazu gehören unter anderem der Umbau der Verwaltung, die Weiterführung der Schulbausanierung und die weitere Reduzierung des Leerstands in der Pinneberger Innenstadt.

Wahlkampf-Homepage bereits online

Ihre Homepage hat Steinberg bereits vergangene Woche freigeschaltet, aber ihre Wahlziele sind dort noch nicht formuliert. Das soll in den kommenden Tagen geschehen. Ihre Unterstützer werden bereits genannt. Dabei zeigt sich, wie gut die Amtsinhaberin vernetzt ist: Stefanie Fricke, Leiterin der Drostei, Carsten Lienau, Vorsitzender des VfL Pinneberg, Landwirt Thomas Ramcke aus Waldenau, Sibylle Hallberg vom Förderverein Landdrostei als auch die Unternehmerin Heidrun Horter aus Pinneberg sind nur einige. Genauso wie Steinbergs Lebensgefährte, der Kreistagsabgeordnete Torsten Hauwetter (CDU). Steinberg rechnet mit weiteren Mitstreitern. „Mündliche Zusagen habe ich schon“, sagte sie gestern.

Für Steinberg wäre es die zweite Amtszeit. Am 11. November 2012 wurde die gelernte Bankerin in einer Direktwahl mit 57,46 Prozent der Stimmen gewählt. Die SPD hatte Steinberg damals noch unterstützt. Doch die Sozialdemokraten werden das diesmal nicht tun. „Wir werden uns das Bewerberfeld ansehen und uns dann entscheiden, ob wird jemanden unterstützen“, sagte gestern Fraktionschefin Angela Traboldt (SPD). Auch von der Fraktion Grüne und Unabhängige kommt keine Hilfe. „Wir würden es sehr begrüßen, wenn wir einen Gegenkandidaten oder eine Gegenkandidatin hätten“, sagte Manfred Stache (Grüne und Unabhängige).

Optimismus bei Steinberg

Die Bürgernahen wollen die Bewerbungsfrist abwarten. Sie endet am 16. Juli.

Steinberg selbst gibt sich optimistisch: „Willkommen bei Urte Steinberg – Ihre Bürgermeisterin für Pinneberg – weiterhin ab 2019“ heißt es auf ihrer Website. Möglicherweise bleibt sie nicht die einzige Kandidatin. Zwar sei Steinbergs Bewerbung bislang die einzige, aber weitere Wählbarkeitsbescheinigungen seien beantragt und ausgestellt worden, sagte Goldau auf Anfrage. Wie viele? Das wollte sie nicht sagen.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen