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Flüchtlinge in Schenefeld : Jetzt geht es um die Unterkunft

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Eine Informations-Veranstaltung soll offene Fragen der Bevölkerung klären.

Schenefeld | Derzeit leben etwa 230 Flüchtlinge in Schenefeld. Und auch in den nächsten Monaten werden weitere Flüchtlinge erwartet. Wie viele Kommunen muss die Düpenau-Stadt auch Wohnungen anmieten, um Menschen unterzubringen. Der Wohnungsmarkt ist jedoch inzwischen fast leer gefegt, die Preise entsprechend hoch. Dies erhöht die Schwierigkeiten bei der Suche nach Häusern und Wohnungen.

Die passende Unterbringung von Flüchtlingen in Schenefeld soll daher am Mittwoch, 11. November, Thema bei einer Informations-Veranstaltung sein. Im September stimmte die Politik in Schenefeld bereits für eine Massenunterkunft, in der 230 Flüchtlinge Platz finden sollen. Während der Veranstaltung soll es nun unter anderem darum gehen, welche Standorte für die Unterbringung ins Auge gefasst werden können. Das Problem: Es gibt kaum noch freie Flächen innerhalb der Stadt. Bürgermeisterin Christiane Küchenhof wird die Schenefelder über die verschiedenen Optionen informieren.

Die SPD-Fraktion hatte Anfang des Monats bereits die Verwaltung beauftragt, zu überprüfen, in welchen Bereichen der Stadt Geschosswohnungsbau möglich ist, um möglichst viele Wohneinheiten zu schaffen. „Wir brauchen dringend 200 bis 300 neue Wohnungen in Schenefeld, bezahlbare Wohnungen“, sagte SPD-Mann Kai Harders gegenüber dieser Zeitung. Von Bund und Land werden angesichts des anhaltenden Flüchtlingstroms Wohnungsbaufördermittel zur Verfügung gestellt. Die Informations-Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Bürger- und Kultursaal der Stadt Schenefeld, Achter de Weiden 34.

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erstellt am 28.Okt.2015 | 13:00 Uhr

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