Jedes Bild erzählt eine Geschichte

Vernissage: Dr. Stefan Geist (von links) präsentierte die Künstler Carnelia Diegmann und Detlev Carsten Schmidt.
Vernissage: Dr. Stefan Geist (von links) präsentierte die Künstler Carnelia Diegmann und Detlev Carsten Schmidt.

Ausdrucksvolle Gemälde in der Regioklinik Pinneberg / Mediterranes Flair

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04. Juni 2018, 12:08 Uhr

Eine Vernissage ist im Ursprung eine Veranstaltung, bei der Künstler den letzten Schritt zur Fertigstellung eines Bildes, dem Auftragen des Firnis (Klarlack), vor geladenen Gästen und damit vor potentiellen Käufern vollzogen. Heute ist eine Vernissage die Eröffnung einer Ausstellung, so passiert am vergangenen Sonntag im Regio-Klinikum in Pinneberg.

Dr. Stefan Geist, ehemaliger Chefarzt und begeisterter Kunstmäzen, begrüßte zusammen mit Maren Schwartz vom Verein der Freunde des Regio-Klinikums Pinneberg zahlreiche Gäste zur Eröffnung einer Gemäldeausstellung mit Werken zweier Künstler. Begleitet wurde die Eröffnung durch stimmungsvolle Musik und Gesang von Gitarristin Heike Vajen, selbst Aquarellmalerin, und Daphne Drischler auf der Querflöte.

Der Ausstellungsbereich, im Bereich der Gynäkologie in der dritten Etage gelegen, ist besonders für Ausstellungen dieser Art geeignet, denn die neutrale Tageslicht-Beleuchtung kann die Ausdruckskraft, die Tiefe und die Farben der Exponate nicht verfälschen. Carnelia Diegmann ist seit 22 Jahren Malerin und lebt viel auf Teneriffa. Es wundert nicht, dass man in vielen Motiven und Details ihrer Bilder mediterranes, sonnendurchflutetes Flair wahrnimmt: „Ich will mit meinen Bildern eine Geschichte erzählen. Aber der Betrachter darf gern selbst darauf kommen, welche das ist.“

Detlev Carsten Schmidt bezeichnet sich als Mensch des Nordens. Seine Bilder haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Von abstrakten Farbverläufen ohne erkennbares Motiv bis hin zu detaillierten Darstellungen reicht sein Repertoire. Neuere Landschaftsbilder entsprechen eher wieder dem Originalmotiv, ohne deshalb zu realistisch zu wirken. Schmidt erläutert: „Zunächst war ich skeptisch, in einem Krankenhaus auszustellen. Jetzt sehe ich, es ist der perfekte Ort.“

Beiden Künstlern gemein ist, dass sie kräftige Farben bevorzugen, die Ausstellung wirkt insgesamt dadurch belebend und positiv. Sie wird bis zum 17. Oktober im Klinikum bleiben. Patienten, Angestellte und Besucher können sich auf eine schöne Auswahl von Bildern zweier bekannter Künstler freuen. Der Eintritt ist frei.

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