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Pinneberger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 07:15 Uhr

JCS:Neubau statt maroder Pavillons

vom

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Seit Jahren kämpft Uta Holst-Timm, Schulleiterin der Johann-Comenius-Schule (JCS) in Thesdorf, für einen richtigen Anbau für das Schulgebäude. Bisher findet ein Teil des Unterrichts in 20 Jahre alten maroden Pavillons statt. Für Holst-Timm ein unhaltbarer Zustand. Schimmel befiel die dünnen Wände, unter den Gebäuden hausten Ratten. In der Ratsversammlung am Mittwoch stellte die Politik nun endlich die Weichen für einen Neubau. Einstimmig. Holst-Timm im Gespräch mit unserer Zeitung: "Wir sind begeistert."

Die Ratsversammlung beauftragt mit ihrem Beschluss die Verwaltung mit der Erstellung eines Konzepts für Umsetzung und Finanzierung. Läuft alles nach Plan, und wird die Finanzierung sichergestellt, könnten die Bauarbeiten an der JCS im Frühjahr 2014 beginnen. Es ist also noch ein weiter Weg. Aber die Richtung ist immerhin klar. Lange stand auch eine Sanierung der Pavillons oder neue provisorische Bauten zur Diskussion. Nach einer Gegenüberstellung des Kommunalen Servicebetriebs hätte diese Lösung nur 720 000 gekostet. Für den Neubau kalkuliert die Stadt im Moment mit 2,9 Millionen Euro. Mit einer Sanierung hätte sich die Stadt aber erneut nur eine Schonfrist von 10 bis 15 Jahren verschafft - der neue Anbau soll mindestens 50 Jahre halten. "Die Verwaltung hat schon lange gesagt, dass ein Neubau die einzige Möglichkeit ist", so Holst-Timm.

Zusammen mit den Pavillons soll auch das marode Hausmeisterhaus weichen - hier wohnt schon lange niemand mehr. Bei den Neubauarbeiten sollen dann auch die Parkplatzsituation für Lehrer und Schüler verbessert und Brandschutzmängel behoben werden. Solange die Baumaßnahmen andauern, wird ein Teil des Unterrichts in provisorischen Containern stattfinden müssen. Dafür können sich Schüler und Lehrer der Johann-Comenius-Schule dann auf eine dauerhafte Lösung freuen.

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