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Der Generationswechsel in Tangstedt ist geglückt : Jahresrückblick mit Bürgermeisterin Henriette Krohn

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Nach anfänglichem Zögern entschloss sich Henriette Krohn (parteilos) zur Kandidatur und wurde einstimmig gewählt.

von
erstellt am 11.Jan.2016 | 00:32 Uhr

Tangstedt | Mit der Verlegung von Glasfaserkabeln hat die Gemeinde Tangstedt im vergangenen Jahr einen großen Schritt Richtung Zukunft gemacht. Angeschoben hatte dies der ehemalige Bürgermeister Detlef Goos (FDP), der – wie bereits vor der Wahl 2013 angekündigt – im Frühjahr sein Amt niederlegte. Nach anfänglichem Zögern entschloss sich Henriette Krohn (parteilos) zur Kandidatur und wurde einstimmig gewählt. Im Rückblick beantwortet Krohn die Fragen zu...

...der Entwicklung in der Gemeinde:
Henriette Krohn: Die Gemeinde Tangstedt wird 2016 mit Hilfe der Aktivregion Pinneberger Marsch und Geest einen Dorfentwicklungsplan erstellen lassen. In dem Zuge werden wir uns alle zusammen über die künftigen Entwicklungen in Tangstedt Gedanken machen.

...der Erschließung neuer Wohn- und Gewerbegebiete:
Im Moment sind außer dem Neubaugebiet Bendloh keine größeren Aktionen geplant. Das neue Gewerbegebiet ist fast fertig gestellt, wir sind sehr stolz darauf und es läuft alles nach Plan.

...der Ansiedlung einer Einkaufsmöglichkeit:
Ein Nahversorger ist immer wieder ein Thema, aber da sieht es schlecht aus. Vielleicht tun sich Möglichkeiten im Rahmen des Dorfentwicklungsplanes auf.

...einer Webseite für die Gemeinde:
Im nächsten Jahr wird Tangstedt endlich eine neue Webseite bekommen, die wir dann auch interaktiv nutzen wollen, um beispielsweise Fragen zu beantworten. Wir haben ein kostenloses Angebot eines Azubiprojektes bekommen, das auch zeitlich begrenzt ist und uns daher in „Zugzwang“ bringt, zuzuarbeiten. Daher wird der Internetauftritt auf jeden Fall im Frühjahr fertig sein.

...der Unterbringung von Flüchtlingen in der Gemeinde:
Im Moment haben wir noch ausreichend Wohnangebote für Flüchtlinge; ich hoffe sehr, dass wir ohne größere Neubauten auskommen werden, aber sicher kann sich da keine Gemeinde sein. Sollte es soweit kommen, werde ich die Bevölkerung selbstverständlich zeitnah informieren.

...der schwierigsten Aufgabe des vergangenen Jahres:
Die schwierigste Aufgabe 2015 war ganz sicher die Auseinandersetzung mit den Behörden in Sachen Ausgleichsmaßnahmen für das geplante Neubaugebiet Bendloh. Glücklicherweise konnte zum Jahresende alles geregelt werden, und nun wird 2016 endlich losgelegt.

...der dringlichsten Aufgabe im neuen Jahr:
Wie in allen anderen Gemeinden des Landes wird das wohl die Flüchtlingsunterbringung werden.

...der weitesten Dienstreise:
Sie führte in unsere Partnergemeinde Eldena in Mecklenburg-Vorpommern.

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