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Konzerte, Lesungen und ein Mal-Projekt : Jahreshauptversammlung: Der Kulturverein Quickborn stellt seine Pläne vor

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die stellvertretende Vorsitzende Irene Lühdorff gibt bekannt, dass sich die Mitgliederzahl fast verdreifacht hat.

Quickborn | Zur Jahreshauptversammlung traf sich am Freitagabend der Quickborner Kulturverein im „Kamphuis“. Dort gab der Vorsitzende Johannes Schneider einen Rückblick auf vergangene Aktivitäten und einen ersten Ausblick auf das Jahr 2018. Schneider begrüßte die rund 20 Mitglieder und Gäste und verlas nach der Entlastung des Vorstands seinen Bericht über die Arbeit des Kultur-Vereins im zweiten Jahr seines Bestehens. Er hielt einen Rückblick auf die Aktivitäten seit der Gründung 2016 und erinnerte an das erste Auftreten in der Öffentlichkeit mit dem „Markt der Möglichkeiten“ im April 2016. Im Zusammenhang mit der Einweihung der Boule-Bahn wurde die erste Wildblumenwiese an der Ladestraße angelegt. Allerdings machte Schneider dann darauf aufmerksam, dass es seitens der Stadt wohl Bedenken seitens der Stadt bezüglich der Instandhaltungskosten gebe, man hätte wohl das Risiko von Vandalimus und Vermüllung aufgeführt. Dieser Punkt sorgte denn sogleich für eine lebhafte Diskussion.

Später wurde von der stellvertretenden Vorsitzenden Irene Lühdorff nicht ohne Stolz vorgetragen, dass sich die Mitgliederzahl mittlerweile fast verdreifacht hätte. „Mehr Mitglieder, mehr Ideen“, betonte sie. Leitbild des Vereins sei die nachhaltige Förderung der Kultur auf hohem Niveau, um Quickborn „liebens- und lebenswerter“ zu machen.

Chöre, Kammermusik und Open-Air-Jazz

Klassik ist bezogen auf die musikalischen Ambitionen zweifelsfrei ein Schwerpunkt des Quickborner Kulturvereins, soviel wurde an diesem Abend deutlich. Der Knabenchor Uetersen trat in Zusammenarbeit mit der Kammermusik Quickborn auf, ebenso der Kammerchor der Philharmonie St. Petersburg. Ferner gab es eine Autorenlesung mit Micaela Jary auf dem Helenenhof in Renzel, diverse Vorträge und für dieses Jahr sei noch ein Open-Air Jazz-Frühschoppen im „Kamphuis“ geplant, Musik und Lyrik mit Tino Brandt, ein Auftritt von „Albis Cantores“ in St. Marien.

Und 2018? „Obwohl wir noch in der Phase der eher spontanen denn langfristigen Planung sind, gibt es schon Eckpunkte“ so Schneider. Das Mal-Projekt „Eine Stadt macht sich hübsch“ soll weiterentwickelt werden. Auf dem Helenenhof soll es niederdeutsche Dichtung mit Musik geben.

Ferner ist ein Crossover „Classic meets Jazz“ mit Jasmin Böttger und Günther Brackmann geplant. Außer den schon bekannten Veranstaltungsräumen möchte der Kultur-Verein auch andere Auftrittsorte nutzen, etwa das Romantik Hotel „Waldfrieden“ für Sommerkonzerte im Park. Bei den Vorstandswahlen wurden anschließend alle Mitglieder in ihren Ämtern bestätigt.

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