Quickborn : Jahresempfang der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde

Harmut Ermes und Irene Lühdorff (rechts) übergaben an Annemarie Gieselbusch den Scheck.
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Harmut Ermes und Irene Lühdorff (rechts) übergaben an Annemarie Gieselbusch den Scheck.

Zwei neue Pastorate sind in Quickborn in der Planung.

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12. Januar 2015, 12:00 Uhr

Quickborn | „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“, heißt es in der Jahreslosung 2015. Diese brachte auch Pastor Florian Niemöller beim Gottesdienst in der Quickborner Marienkirche den Besuchern nahe. Im direkten Anschluss ging es für etwa 40 Besucher zum Jahresempfang ins Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Quickborn Hasloh.

Nachdem alle Besucher mit Hartmut Ermes, Vorsitzender des Kirchengemeinderates, auf das neue Jahr angestoßen haben, gab Ermes einen Überblick über das Jahr 2015. Bereits im Oktober letzten Jahres wurde in der Gemeindeversammlung verkündet, dass für das Kirchengrundstück ein Architektenwettbewerb in Quickborn ausgelobt werden soll. Die Ausschreibung ist nun erfolgt. Bis Ende Februar werden von fünf Architektenbüros Vorschläge erwartet. „Wir sind sehr gespannt, wie die Büros unsere Wünsche und Ideen realisiert haben und was sie für uns gezaubert haben“, sagte Ermes. Geplant sind zwei neue Pastorate, eine Wohnbebauung sowie die Neugestaltung des Friedhofs. „Es ist derzeit vorgesehen, dass wir Ihnen im April die Vorschläge auf einer außerordentlichen Gemeindeversammlung präsentieren werden“, kündigte der Vorsitzende an.

Des Weiteren lobte er das Engagement der Gemeinde für die zahlreichen Hilfsprojekte. Für die Aktion Brot für die Welt konnten alleine am Heiligen Abend in sieben Gottesdiensten 5784 Euro gespendet werden. „Insgesamt sind an den weiteren Feiertagen 6000 Euro zusammen gekommen“, so Ermes. Eine ganz besondere Herzensangelegenheit ist auch das Hilfeprojek der Nordkirche in Indien, Doliambo. Seit nunmehr 50 Jahren spendet die Kirchengemeinde jedes Jahr für die evangelische Schule in Doliambo. „Bildung ist ein Kinderrecht. Die Schule sorgt dafür, dass der Kreislauf aus Armut und Kinderarbeit durchbrochen wird“, betonte Ermes. Annemarie Gieselbusch von der Nordkirche weltweit nahm den Scheck in Höhe von 5500 Euro entgegen. „Als nächstes müssen in den Boardings der Mädchen die Sanitäranlagen sowie die Küche renoviert werden“, erklärte Gieselbusch.

Ebenfalls stolz berichtete Ermes den Besuchern, dass die Quickborner Kita Ende des Monats mit dem evangelischen Gütesiegel ausgezeichnet wird. „Wir wurden in allen Kategorien mit 100 Prozent bewertet. Wir sind sehr stolz darauf und ich habe ein tolles Team“, sagte Petra Schröder, Leiterin der Kita. Im Anschluss konnten die Besucher bei Kaffee und Berlinern den Mittag ausklingen lassen.

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