Hamburger SV : Ist dieses Team noch zu retten?

Der HSV kämpft morgen im Karlsruher Wildparkstadion um den Klassenerhalt. Kacar und Westermann fehlen im Relegationsrückspiel.

shz.de von
31. Mai 2015, 05:30 Uhr

Hamburg | Klar ist nur eins: Morgen Abend ist das monatelange Zittern der HSV-Fans um den Klassenerhalt endlich vorbei. Erst abgeschlagen, dann fast gerettet und schließlich in der Relegation – die Anhänger mussten durch ein Wechselbad der Gefühle. Im Relegationsrückspiel gegen den Karlsruher SC fällt ab 19 Uhr im Wildparkstadion nun endlich die Entscheidung, ob die Hamburger auch in der kommenden Saison in der Ersten Bundesliga spielen dürfen oder eine Etage tiefer ran müssen.

Die Aussichten für den Klassenerhalt sind alles andere als gut. Nach einem schmeichelhaften 1:1 im Relegations-Hinspiel gegen den KSC stehen die Rothosen vor dem ersten Abstieg ihrer 128-jährigen Vereinsgeschichte. Beide Teams müssen morgen auf gesperrte Spieler verzichten. Bei den Hamburgern fehlen Heiko Westermann und Gojko Kacar, bei den Karlsruhern Dominic Peitz.

Unter Zugzwang steht vor allem der HSV. Wenn die Hamburger kein Tor schießen, steigen sie ab. Ein 0:0 würde dem KSC aufgrund des Auswärtstores für den Aufstieg reichen. Ein Ergebnis, das die Badener in der Zweiten Liga fünf Mal erreichten. Überhaupt ist die Defensive vor heimischem Publikum sehr stabil. Gerade einmal sieben Gegentore kassierte Karlsruhe in 17 Heimspielen. Da die Hamburger offensiv wenig Gefahr ausstrahlen, haben die Badener momentan eindeutig die besseren Karten. Bei einem 1:1 würde es erst eine Verlängerung und dann ein Elfmeterschießen geben. Bei einem Sieg oder jedem Unentschieden ab 2:2 wäre der HSV doch noch gerettet.
 

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