Fest mit internationalem Flair : Interkulturelles Frühlingsfest beim Geschwister-Scholl-Haus

Am 6. Mai ist Frühlingsfest im Geschwister-Scholl-Haus: Ein starkes Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen steckt mitten in den Vorbereitungen.
Am 6. Mai ist Frühlingsfest im Geschwister-Scholl-Haus: Ein starkes Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen steckt mitten in den Vorbereitungen.

Es soll ein Event mit Essen, Flohmarkt, Zauberern und Tänzern werden.

shz.de von
29. März 2017, 17:00 Uhr

Pinneberg | Am Sonnabend, 6. Mai, ist es soweit: Dann steigt im Geschwister-Scholl-Haus (GSH), Bahnhofstraße 8, ab 15 Uhr das erste interkulturelle Frühlingsfest. Essen und trinken, lachen, singen und musizieren, zugucken oder mitmachen – alles soll dazugehören. Neu- und Alt-Pinneberger will das enthusiastische Organisationsteam zusammenbringen, für Jung und Alt einen erlebnisreichen Nachmittag gestalten. Am Abend gibt es dann drei Stunden Disco-Musik. Und das alles zum Null-Tarif.

Die Idee zum Fest wurde vom „Verbund“ ausgebrütet, den 17 Mitarbeitern aus 14 Einrichtungen der Bereiche Freizeit, offene Kinder- und Jugendarbeit, Schule, Schulsozialarbeit, Kultur und Jugendkulturarbeit bilden. Dazu gehören Hauptamtliche wie Jugendpfleger Raimund Bohmann und GSH-Chef Jens Schmidt und viele Ehrenamtliche wie der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt und auch nicht weiter organisierte Mitbürger, die für die Sache Feuer und Flamme sind. Unter Letzteren etliche, die erst in jüngerer Vergangenheit als Flüchtlinge in Pinneberg eine neue Heimat gefunden haben.

„Für weitere Helfer gibt es noch genug zu tun“, locken Schmidt und Bohmann. Zum Beispiel soll es draußen vor dem Haus einen Flohmarkt geben. Nichts Kommerzielles, nur mit privaten Anbietern, die Selbstgemachtes unter die Leute bringen wollen – egal ob gebastelt, gemalt, gestrickt oder gekocht. Es darf auch Gebrauchtes sein wie Spielzeug, Bekleidung oder Haushaltsgegenstände. Wer sich angesprochen fühlt, sollte sich bei der Stadtjugendpflege melden, per Telefon unter 04101-211220 oder per E-Mail an bohmann@stadtverwaltung.pinneberg.de, und zwar möglichst bald, um sich einen guten Standplatz zu sichern.

Die Bühne des GSH-Theaters ist fast ausgebucht. „Einen Rapper und eine Band haben wir schon“, verrät Schmidt. Ein Zauberer, zwei Clowns, Trommler und Tänzer haben sich ebenfalls angekündigt. Eine internationale Besetzung, denn das GSH wird von Jugendlichen mit etwa 15 verschiedenen Nationalitäten frequentiert. „Die haben allerhand vorzuweisen“, bewundert Bohmann das Aufgebot der Talente.

Und dann die vielen Köchinnen. „Ja, wir diskriminieren gegen Männer, Kochen ist unsere Domäne“, lacht Nurcan Müller vom türkischen Elternverein. Die Herren dürfen allerdings von draußen durchs Fenster zugucken und vielleicht auch schnuppern, während in der GSH-Küche die leckersten und exotischsten Gerichte brutzeln. Bis zu 500 Esser wollen die vereinigten Küchenfeen aus aller Welt beköstigen. Rund fünf Wochen bleiben dem Verbund-Team noch für die Vorbereitung. Plakate haben sie schon entworfen. Flyer sollen noch unter die Leute gebracht werden. Sponsoren könnten sie gebrauchen, Wochenmarkt-Beschicker und Supermärkte etwa, die der Küche das benötigte Rohmaterial zuschanzen.

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