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Pinneberger Tageblatt

21. August 2017 | 02:46 Uhr

Innenstadt wird verschönert

vom

Pinneberg | Der Förderbescheid für die Neugestaltung der Fußgängerzone ist da. Die Aufträge an die Tiefbaufirmen könnten vergeben werden, die Arbeiten bald beginnen. Doch die Verwaltung will erst ab 2014 buddeln lassen. Eine bewusste Entscheidung. "Wir möchten nicht, dass der Einzelhandel im Weihnachtsgeschäft Kunden verliert", betont Bürgermeisterin Urte Steinberg. Die Rathauschefin weiß: Viele Kaufleute in Pinneberg hatten sich Sorgen gemacht, dass Kunden beim Geschenkekauf von aufgerissenen Bürgersteigen und Baumaschinen abgeschreckt werden könnten.

Daher wird die Stadt die Verschönerung des Straßenabschnitts zwischen Lindenplatz und Drosteivorplatz erst im Frühjahr 2014 in Angriff nehmen. Bauamtschef Klaus Stieghorst erklärt: "Die Gestaltung orientiert sich an den bereits erneuerten Bauabschnitten". Wie am Lindenplatz soll nun der Mittelbereich durch helle Steine hervorgehoben werden, gesäumt von einem Streifen Rotklinker auf jeder Seite. Dazu kommen neue Bänke und Laternen sowie beleuchtete Blumenkübel. Bevor die Stadt mit den Baumaßnahmen anfängt, nutzen die Stadtwerke die günstige Gelegenheit, um dringend notwendige Leitungsarbeiten in Angriff zu nehmen. Je nach Witterung sollen die Arbeiten nach drei bis vier Monaten fertig sein.

Die Kosten betragen insgesamt 500 000 Euro. "Etwa ein Drittel davon trägt der Bund, ein Drittel das Land und ein Drittel die Stadt Pinneberg", so Stieghorst. Auf die Anwohner sollen keine Ausbaubeiträge zukommen.

"Das ist ein weiterer Impuls für ein frisches Erscheinungsbild der Pinneberger Innenstadt", freut sich Steinberg. Auch Wirtschaftsförderer Stefan Krappa hofft, dass die Verschönerung der Einkaufsstraße ein weiterer wichtiger Baustein zur Innenstadtbelebung sein könnte. Krappa betont: "Die Fußgängerzone muss von allen Seiten gleichermaßen attraktiv sein" und fügt hinzu: "Wir brauchen eine hohe Aufenthaltsqualität - gerade auf dem Drosteivorplatz." Die Erneuerung der Stadt müsse sich aber weiter fortsetzen. "Wir arbeiten gerade auch an einem ansprechenden Branchenmix und versuchen die Öffnungszeiten der Geschäfte besser aufeinander abzustimmen."

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erstellt am 03.Aug.2013 | 03:14 Uhr

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