„Informatik-Unterricht ist miserabel“

Schüler aus dem Stadtteil Waldenau nahmen an der Sitzung des Pinneberger Kinder- und Jugendbeirats teil.
Schüler aus dem Stadtteil Waldenau nahmen an der Sitzung des Pinneberger Kinder- und Jugendbeirats teil.

Wettbewerb „Software-Challenge Germany“ im Kinder- und Jugendbeirat vorgestellt

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29. November 2018, 12:13 Uhr

So viele Besucher ziehen die Sitzungen des Kinder- und Jugendbeirats (KJB) selten an. Mädchen und Jungen aus der Waldenauer Schülerschule belegten alle verfügbaren Sitzplätze. Eine Lehrerin hatten sie auch mitgebracht. Das Thema, an dem sie brennendes Interesse hatten, war das IT-Projekt „Software-Challenge Germany“. Der frühere KJB-Chef Lennard Trippensee, inzwischen Student an der Fachhochschule Wedel, war gekommen, um die Pinneberger zum Mitmachen anzuspornen.

Bei der „Challenge“ handelt es sich um einen Programmierwettbewerb, der während des gesamten Schuljahres läuft und Schülern die Möglichkeit bietet, mit Spaß und Spannung sowie mit kompetenter Begleitung in die Welt der Informatik einzusteigen. Die Teilnehmer sollen einen Computerspieler entwickeln, der gegen Computerspieler anderer Schulen antritt. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit Gymnasien und Gesamtschulen aus ganz Deutschland. Am Ende der Wettkämpfe stehen Meisterschaften. Als Preise winken neben zahlreichen Sachpreisen auch Stipendien für ein Studium an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und an der FH Wedel.

Trippensee versicherte seinen Zuhörern, dass je nach Schultyp ganz unterschiedliche Herangehensweisen an die Herausforderung des Spiels möglich sind. Eine Projektwoche sei ebenso denkbar wie eine Aufteilung auf eine oder zwei Wochenstunden über einen längeren Zeitraum.

Der Vorsitzende des Pinneberger KJB, Valentin Kraner, sprach sich enthusiastisch für eine Unterstützung des Projekts aus, denn: „Der gegenwärtige Informatik-Unterricht an hiesigen Schulen ist weitgehend miserabel“.

Ein zweites wichtiges Thema der Sitzung war der Plan, in Pinneberg ein Jugendparlament zu organisieren. Bürgervorsteherin Natalina di Racca-Boenigk (CDU) hatte die Idee ins Gespräch gebracht.

Jugendpfleger Raimund Bohmann gab Anregungen zur Durchführung. Als Termin wünschte sich der Beirat ein Datum kurz vor den nächsten Sommerferien, als Veranstaltungsort den Ratssaal der Stadt.

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